"Krankheiten zurückdrängen mit Hilfe der Bevölkerung"

Ärztekammer unterstützt Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

Wien (OTS) - Eine positive Bilanz des Wiener Brustkrebs-Früherkennungsprogramms zog heute, Montag, der Präsident der Ärztekammer für Wien, Prim. MR Dr. Walter Dorner, anläßlich einer Enquete im Wiener Rathaus. Man hätte erreicht, daß den Wiener Frauen die Bedeutung der rechtzeitigen Gesundheitsvorsorge vor Augen geführt werde. In diesem Sinne reihe sich das Wiener Brustkrebs-Früherkennungsprogramm nahtlos in die Ärztekammerinitiative "Vorsorge beginnt im Kopf" ein, betont Dorner.****

Im Rahmen des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms wurden 193.000 in Wien lebende Frauen zwischen 50 und 70 Jahren mit einem Infofolder und einem Mammographiegutschein angeschrieben. Damit konnte erreicht werden, daß innerhalb der letzten zwei Jahre 67 Prozent der Frauen in dieser Altersgruppe bei einer Bruströntgenuntersuchung waren, was eine Steigerung von 20 Prozent bedeutet. Dorner: "Geschafft haben wir diesen Erfolg nur durch die Kooperation der drei Partner im Gesundheitswesen, der Stadt Wien, der Wiener Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer für Wien."

Nur durch derartige Aktionen werde die Bevölkerung "hellhörig für die eigene Verantwortung in Gesundheitsfragen", so Dorner weiter. "Letztlich drängen wir damit Krankheiten mit Hilfe der Bevölkerung zurück." Allerdings dürfe man sich nun nicht zurücklehnen und die Erfolge genießen: "Die in den letzten Jahren etablierten Vorsorgeprogramme in der Bundeshauptstadt müssen weitergeführt und noch ausgebaut werden." Dafür seien auch entsprechende finanzielle Mittel seitens der Politik bereitzustellen, betont Dorner abschließend. (hpp)

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