Cap: ORF verletzt Objektivitätsgebot

ÖVP-Wahlkampfmanager Mück setzt sich durch

Wien (SK) Kritik an der Berichterstattung des ORF in seinen gestrigen Informationssendungen übt der gf. SPÖ-Klubobmann Josef Cap. "Was wir gestern abend in der ZiB1 erleben mussten, ist eine Verletzung des Objektivitätsgebotes", so Cap Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Es festige sich der Eindruck, dass Chefredakteur Werner Mück lieber ÖVP-Wahlkampfmanager geworden wäre "und sich nun voll auf einen Assistenzeinsatz auf dem Küniglberg konzentriert". Wie "gut" ihm dies gelinge, zeige die angesprochene ZiB-Sendung von gestern abend: Die SPÖ wurde völlig ignoriert. Dabei fand etwa mit der SPÖ-Bundesfrauenkonferenz eine alles andere als "vernachlässigenswerte" Veranstaltung statt. Mück setzte dafür die Werbeeinschaltungen für den Bundeskanzler fort, diesmal in Form einer Schüssel-Kritik an RH-Präsident Fiedler. Überdies blieben Repliken der politischen Mitbewerber auf die Aussagen des Kanzlers ebenso ungesendet wie jene auf den "Pressestunde"-Auftritt von FPÖ-Klubobmann Schweitzer, so Cap abschließend. **** (Schluss) cs/mm

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