Sima zu Temelin: "Nullvariante endgültig gestorben"

"Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ ich einen Arbeitskreis"

Wien (SK) "Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ ich einen Arbeitskreis!", kommentierte SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima die Ergebnisse des heutigen Treffens von Umweltminister Molterer und dem tschechischen Außenminister Svoboda in Sachen Temelin am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bei dem Treffen wurde dabei die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur nachhaltigen Energiepolitik beschlossen. "Die Auslagerung der Diskussion um ein Temelin-Aus diene offensichtlich der endgültigen Endlagerung dieser Frage", kritisierte Sima. In der aktuellen Temelin-Debatte sei ein wissenschaftlicher Arbeitskreis viel zu wenig weitreichend. Die zentalen technischen Probleme von Temelin sind noch immer nicht gelöst, die unsägliche Pannenserie der letzten zwei Jahre mit 38 Zischenfällen und Pannen spricht wohl eine eindeutige Sprache", stellte Sima klar. ****

"Es rächen sich heute wieder einmal die bisherigen Versäumnisse der Noch-Bundesregierung in Sachen Temelin, bisher wurden keine Anstrengungen in Richtung Nullvariante von Temelin unternommen, Schwarz-Blau habe auch keine Initiativen auf EU-Ebene gestartet oder starke Verbündete im Kampf gegen Temelin gesucht", so Sima. Wie Molterer die Ergebnisse des heutigen Treffens mit Svoboda als Erfolg bezeichnen könne, ist für Sima angesichts der Probleme in Temelin mehr als schleierhaft. (Schluss) sl

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