Gusenbauer startet "Von-Mensch-zu-Mensch-Tour": "Am 24. November geht es ums Ganze!"

"Schwarz-Blau hat sich selbst disqualifiziert"

Wien (SK) SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer startete heute Nachmittag in seiner Heimatstadt Ybbs seine "Von-Mensch-zu-Mensch-Tour", die ihm im Laufe der Wahlauseinandersetzung durch ganz Österreich führen wird. Österreich, so Gusenbauer, habe am 24. November die Möglichkeit, sich zwischen zwei Wegen zu entscheiden: "Der eine Weg führt uns wieder ins schwarz-blaue Chaos: noch mehr gebrochene Versprechen, höhere Arbeitslosigkeit, höhere Steuern und keine neuen Reformen." Der Weg, den die SPÖ anbiete, eröffne "faire Chancen für alle, ein steigendes Wirtschaftswachstum, neue Jobs, sichere Pensionen und bestmögliche Gesundheitsversorgung für alle." Die Österreicherinnen und Österreicher haben von Schwarz-Blau genug. Die schwarz-blaue Regierung habe keine zweite Chance verdient: "Österreich hat sich etwas Besserer als Schwarz-Blau verdient. Die schwarz-blaue Regierung hat sich selbst disqualifiziert." Die niederösterreichische SPÖ-Vorsitzende, LHStv. Heidemaria Onodi sagte, die schwarz-blaue Regierung habe viele Menschen in Niederösterreich um ihre Chancen gebracht. Sie wünsche sich "einen Niederösterreicher in der Politik, der Politik für Menschen macht und der die Verantwortung für die Zukunft tragen kann. Niederösterreich steht hinter Alfred Gusenbauer", betonte Onodi. ****

Gusenbauer sagte, in Österreich wolle niemand mehr Schwarz-Blau mit Ausnahme eines Mannes, Wolfgang Schüssel. Schüssel mache sich nur um einen Job Gedanken: um seinen eigenen. "Zu Recht", denn "wir werden Wolfgang Schüssel am 24. November in Pension schicken". Schwarz-Blau habe alle Versprechen gebrochen:
"Schwarz-Blau hat Vollbeschäftigung versprochen - und was haben wir bekommen: die höchste Arbeitslosigkeit seit 1945. Schwarz-Blau hat Steuersenkung versprochen - wir zahlen mehr Steuern denn je. Schwarz-Blau hat eine Zukunft ohne Schulden versprochen - wir haben mehr Schulden als vor drei Jahren." Was habe Österreich dafür bekommen, fragte Gusenbauer: Studiengebühren, Ambulanzgebühren, Erhöhungen der Abgaben und keine Pensionserhöhungen, denn "für die schwarz-blaue Regierung zählen die Menschen nicht".

"Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht die Macht", sagte Gusenbauer. Die SPÖ höre den Menschen zu und habe aus Fehlern gelernt. Österreich könne sich nicht alles leisten, man müsse jeden Euro zweimal umdrehen und Prioritäten setzen, "wir werden nur das tun, was wir uns auch leisten können. Wir werden investieren, wo wir können und wir werden sparen". Die SPÖ werde in Arbeitsplätze, Bildung und Gesundheit investieren und auf Abfangjäger verzichten.

Der 24. November sei eine Grundsatzentscheidung: "Entweder ein schwarz-blaues Chaos mit mehr gebrochenen Versprechen, wo die, die am härtesten arbeiten am wenigsten bekommen oder eine Wirtschaft, von der alle profitieren und ein Land mit gestärktem sozialen Zusammenhalt und faire Chancen für alle. Ein Österreich, in dem der Mensch zählt." (Schluss) bm

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