Keine öffentliche Verhandlung über Müllverbrennung im Kraftwerk St. Andrä vor Volksbefragung

LH Haider erteilte Weisung

Klagenfurt (LPD) - Nach einem Antrag des Verbundes auf abfallrechtliche Genehmigung zur Verbrennung von Müll und einer diesbezüglichen Kapazitätsausweitung im Kraftwerk St. Andrä im Lavanttal hat das Umweltreferat des Landes für den 23. und 24 Oktober d. J. eine öffentliche Verhandlung vor Ort angesetzt. Landeshauptmann Jörg Haider hat heute die Weisung erteilt, die Verhandlung zu verschieben.

Als Grund dafür nannte Haider den jüngsten Regierungsbeschluss, wonach vor Ausweitung der Verbrennung eine Volksbefragung in der Standortgemeinde durchzuführen sei. Als Zeitpunkt dafür wurde in St. Andrä der 1. Dezember fixiert. Es mache daher keinen Sinn, vor der Befragung der Bürger bereits eine öffentliche Verhandlung zu machen, ohne das Votum der Bevölkerung in dieser Frage zu kennen, sagte Haider.

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