Schabl: Jungen Menschen wieder eine Zukunft geben

1.400 Lehrstellensuchende sind das falsche Signal für Niederösterreichs Zukunft

St. Pölten, (SPI) - "1.400 Lehrstellensuchende sind das falsche Signal für Niederösterreichs Zukunft und die traurige Bilanz einer gescheiterten Arbeitsmarktpolitik", kommentiert Niederösterreichs Zweiter Landtagspräsident LAbg. Emil Schabl die Veröffentlichung jüngster Arbeitsmarktdaten. "Außer, dass das Problem verharmlost wurde seitens der blauschwarzen Regierung, ist nicht viel geschehen". Die Rezession, die sich weltweit in der Wirtschaft zeigt und vor Niederösterreichs Toren nicht halt macht, darf, laut Schabl, dennoch nicht als Ausrede durchgehen. Genauso wenig wie die gestiegene Zahl der Insolvenzen in Niederösterreich - im Vorjahr waren es 525. Schabl: "Viele Unternehmen sind auch dann nicht bereit Lehrlinge anzustellen, wenn sie es sich leisten können. Auch Förderprogramme, die finanzielle Anreize schaffen, werden oft nicht angenommen. Hier ist das Eingreifen seitens der Politik gefragt, die bestehende Rahmenbedingungen überdenken, ändern und unternehmergerecht adaptieren muss."****

Das 10 Punkte Programm für Lehrlinge, das die Sozialdemokraten bereits im Sommer vorgelegt haben, weist den Weg aus der Sackgasse Jugendarbeitslosigkeit. Es schlägt die Schaffung eines Lehrlingsfonds vor, ebenso wie den Start zukunftsorientierter Ausbildungsoffensiven im Facharbeiterbereich oder eines Auffangnetzes für arbeitssuchende Jugendliche. "Die Gesellschaft muß ihrer Verantwortung nachkommen, jungen Menschen Berufsperspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten. Dies ist gegenwärtig für 1.400 Jugendliche in unserem Land nicht möglich. Um dem Problem beizukommen, haben die Sozialdemokraten ihr Lehrlingskonzept vorgelegt. Es soll bestehende Rahmenbedingungen verbessern und Grundlagen schaffen, die es Unternehmen wieder selbstverständlich werden lässt, für ihren eigenen Facharbeiternachwuchs zu sorgen. Denn, Jugendliche haben ein Recht auf Ausbildung und sie haben auch ein Recht auf einen Arbeitsplatz. Verbauen wir ihnen ihre Zukunft nicht", so Schabl.
(Schluss) rs/fa

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