Fritz Neugebauer: "Dr. Gusenbauer gefährdet Österreichs Zukunft."

SPÖ will 25% in der öffentlichen Verwaltung einsparen.

Wien (OTS) - Mit scharfen Worten kritisiert GÖD-Chef Fritz Neugebauer die Ankündigung von SPÖ-Chef Dr. Alfred Gusenbauer in der gestrigen Kronenzeitung, "25% der Bürokratiekosten zu sparen, um damit Mittel für die wichtigen Zukunftsaufgaben zur Verfügung zu haben." Neugebauer zu dieser Ankündigung: "Dr. Gusenbauer gefährdet damit die Zukunft Österreichs. Das wäre eine Zerschlagung der sozialen Infrastruktur unseres Landes."

Und tatsächlich würden - wenn es nach den Plänen Dr. Gusenbauers ginge - allein 40.000 Bedienstete des Bundes ihren Arbeitsplatz verlieren. Jeder 4. Lehrer von den Pflichtschulen über die mittleren und höheren Schulen bis zu den Universitäten, jeder 4. Exekutivbeamte, jeder 4. Bedienstete im Gesundheitswesen von Pflegehelfern über Krankenschwestern bis zu Ärzten und jeder 4. Bedienstete in der Gesetzesvollziehung wäre davon betroffen.

Legt man Dr. Gusenbauer's Einsparpläne beispielsweise auf das Bundesministerium für Inneres um, so müßten 8.000 der rund 32.000 Exekutivbeamten Österreichs eingespart werden. Das ist in der Größenordnung der Polizeistärke Wiens oder Niederösterreichs.

"Derartige Aussagen sind unverantwortlich. Der öffentliche Dienst in Österreich gewährleistet den gleichen Zugang zu Bildung, Gesundheit, Recht und Sicherheit für alle Menschen in unserem Land", schließt Neugebauer.

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