Farthofer: Katastrophenpräventivmaßnahmen müssen steuerlich anerkannt werden

Sozialdemokratische Initiative für Hochwassergebiete

St. Pölten, (SPI) - Die Hochwasserkatastrophe im August, bei der viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher großen Schaden an Hab und Gut erlitten haben, hat gezeigt, dass einerseits in vielen Wohnobjekten einfache Hilfswerkzeuge fehlen, und andererseits durch präventiven Hochwasserschutz insbesondere solche Objekte individuell vor Überflutungen geschützt werden können, wo ein genereller Hochwasserschutz nicht realisierbar ist.****

"Etwa der Einbau von wasserdichten Fenstern und Türen oder die Herstellung von Kellern in wasserdichter Bauweise kann Überflutungen verhindern. So können in einem Katastrophenfall öffentliche Mittel eingespart werden und die Schäden doch deutlich begrenzt werden. Daher ist es sinnvoll, die Hausbesitzer zu präventiven Schutzmaßnahmen zu animieren", fordert LAbg. Erich Farthofer, dass Ausgaben des präventiven Katastrophenschutzes, insbesondere der Hochwasserschutz, ohne Selbstbehalte bei der Berechnung der Lohn-und Einkommenssteuer absetzbar sind.

Basierend auf eine SPÖ-Initiative im NÖ Landtag wendet sich nun die Niederösterreichische Landesregierung in einem Brief an die Bundesregierung, die dafür notwendigen Regelungen auf Bundesebene umzusetzen. "Es ist wichtig nach einer Katastrophe die nötigen finanziellen Mittel zum Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen, aber ebenso wichtig ist es, schon vorbeugend Maßnahmen zu fördern, die helfen, die Zerstörungen so gering als möglich zu halten", so Farthofer.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0003