Telekomaktie: Edlinger weist Kukacka-Vorwürfe als "absurd" zurück

Wien (SK) Als "absurd" wies SPÖ-Budgetsprecher Rudolf Edlinger die Vorwürfe des ÖVP-Politikers Kukacka zurück, wonach SPÖ-Aussagen Einfluss auf den Kurs der Telekom-Aktie haben könnten. Wenn Kukacka das wirklich glaube, müsse man sich die Frage stellen, "ob die Aktienmärkte von Aussagen der Opposition stärker beeindruckt wären als von jenen der amtierenden Bundesregierung. Denn die blau-schwarze Koalition hat die Fortsetzung des Kurses der Totalprivatisierung bereits zum Programm erhoben, während sich die SPÖ dafür ausspricht, dass strategische Eigentumsanteile an den ÖIAG-Betrieben im öffentlichen Besitz erhalten bleiben sollen", erklärte Edlinger am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Nimmt man Kukackas Worte ernst, so muss man sich auch fragen, ob die Aktienmärkte über den Ausgang der Nationalratswahl mehr wissen als die politischen Parteien und die Meinungsforscher. Nach Kukackas Analyse rechnen sie offenbar bereits mit einem Sieg der SPÖ", sagte der SPÖ-Abgeordnete. ****

"Kukacka soll sich die Kapitalmärkte genauer ansehen", empfiehlt Edlinger, "denn es sind in den letzten Monaten vor allem die Kurse privater an der Börse notierender Unternehmen stark eingebrochen". Die Aktienkurse von Unternehmen mit öffentlichem Eigentumsanteil wie OMV, VOEST und auch der Telekom Austria hätten sich im Vergleich dazu als stabiler erwiesen. "Der wesentliche Grund dafür, dass die Werte dieser Unternehmen stabiler geblieben sind, ist darin zu suchen, dass es bei diesen Unternehmen eben einen starken öffentlichen Kernaktionär gibt, der eben eine gute und stabile Entwicklung garantiert", stellte der SPÖ-Budgetsprecher fest. Kukacka sollte sich deshalb "nicht auf Gebiete bewegen, von denen er offensichtlich nichts versteht", fügte Edlinger hinzu. (Schluss) hm

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