Grüne EisenbahnerInnen: Volle Unterstützung für Kampfmaßnahmen der LokführerInnen

Protestmaßnahmen sollen ausgeweitet werden! Gegen Kaputtsparen der ÖBB auf Kosten von Sicherheit und Gesundheit.

Wien (Grüne) - Die Grünen und Unabhängigen EisenbahnerInnen unterstützen die aktive Weigerung der LokführerInnen und anderen TraktionsmitarbeiterInnen, weiterhin Überstunden zu leisten. Seit Jahren wurde auf den herrschenden Personalengpass hingewiesen. Immer weniger LokführerInnen mussten immer mehr Überstunden leisten, auf Kosten von Sicherheit, Lebensqualität und Gesundheit.

"Da der ÖBB-Vorstand zu keinerlei Zugeständnissen bereit war, ist die Überstundenverweigerung der LokführerInnen mehr als nur berechtigt", so Anton Hedenig, Bundessprecher der Grünen und Unabhängigen EisenbahnerInnen.

Während es in der vergangenen Woche nur vereinzelt zu Ausfällen im Güterverkehr kam, stehen heute bereits erstmals auch Züge des Personenverkehrs still - aus Mangel an TriebfahrzeugführerInnen. Bis Montag ist mit einer weiteren Zuspitzung zu rechnen.

Überlastungen und Überstundenwahnsinn gibt es aber auch in anderen Bereichen der ÖBB.
Die Grünen und Unabhängigen EisenbahnerInnen fordern daher, die berechtigten Maßnahmen gegen die Kaputtsparpolitik von Regierung und ÖBB-Vorstand schleunigst auf die anderen Geschäftsbereiche der ÖBB auszuweiten.

Hedenig, erinnert daran, dass ÖBB-Generaldirektor Vorm Walde bereits am 24. Juli bei einem Gespräch mit Grünen und Unabhängigen EisenbahnerInnen damit konfrontiert wurde, wie unerträglich die Arbeitsstituation bei den ÖBB bereits ist. "Der Aufforderung, Abhilfe zu schaffen, kam Vorm Walde bislang aber in keinster Weise nach", so Hedenig abschließend.

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