SP-GRADWOHL IN AGRARPOLITIK NICHT AM LAUFENDEN Utl: Minister Molterer trat wiederholt für eine betriebsgrößenabhängige Degression der Direktzahlungen ein – im ÖPUL und bei Bergbauernförderung bereits verwirklicht

Wien (OTS) Landwirtschaftsminister Mag. Wilhelm Molterer hat bereits wiederholt gefordert, bei der Reform der Agenda 2000 bei Großbetrieben die Direktzahlungen zu kürzen. Wogegen der österreichische Landwirtschaftsminister strikt Stellung bezogen hat, ist eine zeitliche Degression, die die österreichischen Mittelbetriebe genau so trifft wie Großbetriebe, Betriebe im Berggebiet sogar früher als solche in Gunstlagen. Dies stellte das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Reaktion auf entsprechende Vorwürfe des SPÖ-Agrarsprechers Heinz Gradwohl fest.****

Dort wo Österreich Handlungsspielraum hat, hat Minister Molterer diese genützt. Bei den beiden großen Förderungsblöcken der ländlichen Entwicklung, im Umweltprogramm ÖPUL und in der Bergbauernförderung gibt es nach Betriebsgrößen abgestufte Leistungsabgeltungen. Minister Molterer setzt Reformen im Interesse der Bauern um, SPÖ-Abgeordneter Gradwohl will das nur nicht wahrhaben, teilte das BMLFUW abschließend mit.

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