Bures: Schüssel-Kurs bedeutet höhere Steuern, steigende Arbeitslosigkeit und mehr Schulden

Wien (SK) Als "völlig abstrus" weist SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures die Aussagen von ÖVP-Generalsekretärin Rauch-Kallat zurück, wonach sich die SPÖ auf Schüssel-Kurs befinde. Schüssel-Kurs bedeute nämlich höhere Steuern, steigende Arbeitslosigkeit und mehr Schulden. Und Schüssel-Kurs bedeute die ÖVP im Doppelpack mit der FPÖ. Schüssel-Kurs bedeute aber auch, verantwortungsloser Umgang mit Steuergeldern, wie der Abfangjäger-Kauf zeige. "Die SPÖ setzt hingegen die richtigen Prioritäten: Arbeitsplätze mit Zukunft, sichere Pensionen und eine hochqualitative Gesundheitsversorgung sind die zentralen Ziele der SPÖ", so Bures am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Und die SPÖ verpflichte sich zu einem Kurs der Sparsamkeit und zu einem ausgeglichenen Budget. ****

Dass gerade Rauch-Kallat der SPÖ einen "Zick-Zack-Kurs" vorwerfe, "entbehrt nicht einer gewissen Lächerlichkeit", so Bures weiter. Gerade Rauch-Kallat sei diese Woche zweimal höchstpersönlich Leidtragende des ÖVP-Zick-Zack-Kurses geworden. So musste sie nicht nur ÖVP-Klubobmann Khol mit seiner Ankündigung, den nächsten Schritt zur Steuerreform im Jahr 2003 zu setzen, korrigieren, sondern auch ÖVP-Staatssekretär Finz, der eine gesetzliche Anhebung des Frühpensionsalters auf 63 Jahre "als erstes Etappenziel" forderte.

"Die heutigen Aussagen Rauch-Kallats über den SPÖ-Kurs sind also im Lichte dieser für Rauch-Kallat sehr betriebsamen Zeit in Sachen ÖVP-Kurs-Korrektur zu sehen und allein schon deshalb nicht ernst zu nehmen", so Bures abschließend. (Schluss) se

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0014