VP-STROBL: SPÖ und AK setzen weiter auf Krankjammern

Wiener VP-Bildungssprecher kritisiert Verunglimpfung des österreichischen Bildungssystems durch die Wiener Arbeiterkammer

Wien, den 11.10.2002 (VP Klub) Der Bildungssprecher der Wiener ÖVP Prof.Walter STROBL kritisierte heute die unqualifizierten Aussagen der Wiener Arbeiterkammer zum österreichischen Schulsystem. "Jeder freut sich, dass unser Land bei der PISA Studie gut abgeschnitten hat. Nur die AK weiß es angeblich besser. Mit ihren Aussagen verunglimpft sie alle Schüler und Lehrer und stellt deren Leistungen und deren Engagement in eine schlechtes Licht," kritisiert STROBL. Die jüngsten linksideologisch motivierten Aussagen sind für den VP-Bildungssprecher auch ein eindeutiges Indiz dafür, dass es mit den analytischen Fähigkeiten der Bildungsabteilung der AK-Wien nicht weit her ist. "Im Gegensatz zur Arbeiterkammer schmeisst die ÖVP-Wien Österreich und Japan nicht in den selben bildungspolitischen Topf! Alle wissenschaftlichen Studien sagen, dass die verschiedenen Schulsysteme in der OECD nicht leicht miteinander verglichen werden können. Eine Gegenüberstellung des deutschen, österreichischen und schweizerischen Schulsystems ist jedoch sehr wohl möglich. Und genau bei dieser Gegenüberstellung hat unser Land am besten abgeschnitten. Dagegen haben die SPD-regierten Länder mit ihren Gesamtschulmodellen ganz schlechte Ergebnisse erzielt," so STROBL wörtlich.

PISA Studie klare Absage an Gesamtschule

Für den VP-Bildungssprecher sind die Aussagen der Arbeiterkammer auch Ausdruck einer steigenden Nervosität. Das gute Abschneiden Österreichs bei der PISA Studie war nämlich auch eine klare Absage an das Modell einer Gesamtschule. "Die linksdominierte AK und die SPÖ erkennen, dass ihre Lieblingsidee von der Gesamtschule extrem gefährdet ist. Dieses uneffiziente System ist nämlich dabei, den Bach hinunter zu schwimmen," hält STROBL dazu fest. Er verwies in diesem Zusammenhang das negative Abschneiden des von der SPÖ propagierten Schulversuchs "Schulverbund". "Diesem Konzept wurde ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Das Schulversuchszentrum in Graz konnte nachweisen, dass alle vorgegebenen Ziele nicht erreicht wurden. Bildungs- und sozialpolitische Ansprüche und Erwartungen wurden nicht erfüllt", meint dazu der Wiener VP-Bildungssprecher.

Gehrers Reformen waren notwendig und richtig

Für STROBL steht fest, dass Bundesministerin Gehrer bei ihrer Bildungspolitik den richtigen Weg beschritten hat. "Alle von ihr gesetzten Maßnahmen zur Reform waren notwendig und richtig. Gerade wegen dieser Bemühungen hat Österreich ein ganz hervorragendes Schulssystem. Die Durchlässigkeit unseres Systems, verbunden mit einer Leistungsorientierung und einer Differenzierung nach Interessen und Begabungen, ist die einzig richtige Antwort auf die bildungspolitischen Herausforderungen des 21.Jahrhunderts. Unser Land kann stolz sein auf sein qualitativ hochwertiges Bildungssystem!" schloss STROBL. (Schluss)

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