ÖBB-Vorstand: Beschluss einer Teilgewerkschaft keine Überstunden mehr zu leisten ist unverständlich und kontraproduktiv

Wien (ÖBB) - Der Aufruf der Gewerkschaft der Lokführer, ab sofort keine Überstunden mehr zu leisten, beeinträchtigt teilweise den reibungslosen Betrieb. Vermutlich will die Gewerkschaft mitten im Nationalratswahlkampf auf dem Rücken der Kunden mit ihrer Aktion die laufenden Arbeiten der ÖBB zur Erstellung des Budgets und der Mittelfristplanung stören. Damit wird die Strukturreform des Unternehmens zur Erreichung der Wettbewerbsfähigkeit im voll liberalisierten Markt gefährdet.****

Als "unverständlich und kontraproduktiv" bezeichnet der Vorstand der ÖBB die von der Teilgewerkschaft der Lokführer inszenierte Aktion, die den Kunden, dem Unternehmen und den Mitarbeitern der ÖBB schadet. "Es ist bislang gute Gepflogenheit in unserem Unternehmen, dass alle Fragen gemeinsam am Verhandlungstisch gelöst werden", so der Vorstand. So konnten zahlreiche für das Unternehmen wichtige Umstrukturierungen gemeinsam bewältigt werden. "Wir laden die Teilgewerkschaft ein, diese Tradition fortzuführen und in die notwendigen Gespräche einzutreten", betont der Vorstand.

Überstunden sind in jedem Dienstleistungsunternehmen üblich, notwendig und als Einkommensbestandteil im Interesse der Mitarbeiter. Bei den ÖBB werden sämtliche Überstunden unter Berücksichtungen aller gesetzlichen Vorschriften angeordnet.

Durch die Weigerung Überstunden zu leisten kann es teilweise zu Beeinträchtigungen im Personen- und Güterverkehr kommen. Die ÖBB unternimmt derzeit alles, um einen möglichst reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Reisende erhalten Auskünfte im Mobilitätscallcenter der ÖBB unter 05-1717.

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