BROSZ: Prognoseverfahren für Zehnjährige pädagogischer Unsinn

Gemeinsame Schule statt früher Trennung

Wien (OTS) Die von Bildungsministerin Gehrer angekündigten Prognoseverfahren gehen am zentralen Problem des österreichischen Bildungssystems vorbei. Die internationale Vergleichsstudie ‚PISA’ hat gezeigt, dass in keinem anderen Bildungssystem, außer in Deutschland, unterschiedliche soziale Startbedingungen so entscheidend sind wie in Österreich.
"Gehrer glaubt immer noch, dass mit 10 Jahren scheinbar bessere und scheinbar schlechtere SchülerInnen getrennt werden sollen. Sie hat aus ‚PISA’ offenbar nichts gelernt", so der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz.

Die Grünen stellen dem eine gemeinsame Schule mit individuellen Bildungswegen gegenüber. Nicht jedem dasselbe, sondern allen das richtige soll die Schule der Zukunft anbieten. "Chancengleichheit und gleichzeitig bessere Gesamtergebnisse sind möglich, das haben vor allem skandinavische Länder gezeigt. Ein Prognoseverfahren bei 10-jährigen ist pädagogischer Unfug," so Brosz abschließend.

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