SCHWEITZER: SPÖ instrumentalisiert Kinder für Wahlkampf

"Politik aus der Konserve, Wahlkampf aus dem Container"

Wien, 2002-10-11 (fpd) - "In ihrem Machtrausch schreckt die SPÖ nicht einmal vor der Instrumentalisierung von Kindern zurück", erklärte FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer heute zu der Tatsache, dass zur Eröffnung des roten Wahlkampfcontainers ein ganzer Kindergarten herangebracht wurde. ****

"Zuerst das Stadtbild verschandeln, außerdem fast keine Miete dafür zahlen, die spärlich vorhandenen Parkplätze zubauen, und dann Kinder für Parteipropaganda missbrauchen - das ist wohl Zukunftspolitik Marke SPÖ", meinte Schweitzer. Das Erscheinungsbild sozialistischen Werkens beweise aber wenigstens Kontinuität: "Politik aus der Konserve, Wahlkampf aus dem Container."

Jedenfalls müssten die heutigen Vorgänge raschest geklärt werden, forderte Schweitzer. "Wussten die Eltern der instrumentalisierten Kinder Bescheid? Plant die SPÖ, auch in Zukunft Kinder für ihren Wahlkampf einzusetzen? Will sie vielleicht auch auf Schulklassen zurückgreifen? Immerhin hat ja Frau Brandsteidl bereits im April angekündigt, den Wiener Stadtschulrat zum ‚Headquarter' der SPÖ-Bildungspolitik zu machen. Wir müssen das Schlimmste befürchten."

Diese Vorgangsweise verkörpere eine besonders üble Form des Sozialismus, der mit seinen Armen nach den Schwächsten in unserer Gesellschaft - nämlich den Kindern - greife, um sie einer Politik von vorgestern gefügig zu machen, sagte Schweitzer. "Wenn das sozialistische Jugendpolitik ist, muss die Jugend vor ihr ernsthaft beschützt werden. Indoktrination und parteipolitische Agitation haben in Kindergärten und an Schulen nichts, aber auch gar nichts verloren, werden aber immer mehr zur Maxime der SPÖ." (Schluss)

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