Rauch-Kallat: Gusenbauer verpflichtet sich zum Schüssel-Kurs

Auseinandersetzung mit ÖVP beim Wahlkampfauftakt zeigt: SPÖ hat kein eigenes Thema - Menschen gehen zu Schmied, nicht zu Schmiedl

Wien, 11. Oktober 2002 (ÖVP-PK) "Es ist zwar nicht glaubwürdig, aber sehr bemerkenswert, dass sich SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer bei seinem gestrigen Wahlkampfauftakt verpflichtet hat, eine Politik des ausgeglichenen Haushalts fortzusetzen. Nach seinem Budget-Zick-Zack-Kurs in den letzten Monaten verpflichtet sich der SPÖ-Chef damit also jetzt zu einer Politik, die Bundeskanzler Schüssel vorgegeben hat", sagte heute, Freitag, ÖVP-Generalsekretärin Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat. Das und die langatmige Auseinandersetzung von SPÖ-Vizechef Michael Häupl mit der Person des Bundeskanzlers zeige: "Die Sozialisten beschäftigen sich vorwiegend mit der Volkspartei und dem Bundeskanzler, weil sie kein eigenes Thema und kein herzeigbares Kabinett des Lichts haben." ****

Hinsichtlich der Aufrichtigkeit des Versprechens zum ausgeglichenen Haushalt sei sie angesichts der Erfahrungen mit dem Zick-Zack-Kurs der SPÖ "äußerst skeptisch". "Aber auch, wenn Alfred Gusenbauer erkannt haben sollte, dass die Budget-Politik von Bundeskanzler Schüssel und der ÖVP doch die bessere ist, stellt sich die Frage, warum die Menschen dann zum Schmiedl gehen sollen und nicht gleich zum verlässlichen Schmied."

Der SPÖ-Chef sei offenbar der einzige, "dem seine eigene Unglaubwürdigkeit nicht aufgefallen ist. Was sollen sich die Leute denn denken, wenn Alfred Gusenbauer jetzt plötzlich sagt, er habe aus den Fehlern der Sozialisten gelernt, dass man jeden Euro zweimal umdrehen müsse, bevor man ihn ausgebe, wenn derselbe Alfred Gusenbauer denselben Euro einmal für die Hochwasserhilfe und einmal für die Steuerreform ausgeben will", fragte Rauch-Kallat.

Insgesamt sei der SPÖ-Wahlkampfauftakt daher "ein verunglückter Start nach dem Drehbuch eines amerikanischen Spin-Doctors gewesen, das man halt nicht so einfach auf Österreich übertragen kann", schloss die ÖVP-Generalsekretärin.

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