SP-Effenberg: SPÖ Donaustadt initiiert Arbeitsmarktoffensive

"GATE 2122" unterstützt Arbeitslose im Bezirk

Wien (SPW) "Unter Bundeskanzler Schüssel ist die Arbeitslosigkeit in Österreich in traurige Rekordhöhen gestiegen. Anstatt jedoch Konzepte zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen vorzulegen, sieht der Arbeitslosenkanzler dieser dramatischen Entwicklung seit zweieinhalb Jahren tatenlos zu", übt der Vorsitzende der SPÖ Donaustadt, Franz Karl Effenberg scharfe Kritik an der Arbeitsmarktpolitik der blauschwarzen Bundesregierung. "Im Gegensatz zur Bundesregierung kümmert man sich in Wien um die Menschen: Der Stadt Wien gelang es, durch viele arbeitsmarktpolitische Sonderprogramme - etwa in der Baubranche - große Erfolge zu erzielen. In ihrer letzten Vorstandssitzung hat sich auch die SPÖ Donaustadt mit der aktuellen Situation befasst und eine Initiative für ein völlig neuartiges arbeitsmarktpolitisches Maßnahmenprogramm beschlossen. Damit beweist die SPÖ Donaustadt, dass für sie die Anliegen und Sorgen der ArbeitnehmerInnen absolute Priorität besitzen!", betonte Effenberg. ****

Im Rahmen des geforderten Projekts "GATE 2122" soll Personen aus dem Bezirk durch Beratung, Förderung und Training, Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und Mobilität sowie beim Wiedereinstieg bzw. Umstieg geboten werden. Die Besonderheit des Projekts würde darin bestehen, dass bei der Erstellung der Förderungen in noch nie da gewesener Präzision auf die individuellen Bedürfnisse des/der einzelnen Arbeitsuchenden eingegangen wird.

Durch eine zielgenaue Modulzusammenstellung nimmt der/die Kunde/In nur jene Module (z.B.: Bewerbungstraining, Potenzialanalyse, etc.) in Anspruch, die seinen/ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Dies ermöglicht eine optimale Kosten-Nutzen Effizienz und die Berücksichtigung verschiedener Ausgangslagen und individueller Bedürfnisse auch in sehr schwierigen Lebenssituationen (z.B:
SozialhilfeempfängerIn). Durch die Möglichkeit, externe Qualifizierungsseminare bzw. Förderungen ohne Selbstbehalte in Anspruch zu nehmen, erhöhen sich die Chancen für den beruflichen Wiedereinstieg bzw. Umstieg. Ein Netzwerk mit den Gewerbetreibenden des Bezirkes soll kurze Wege zwischen Arbeitsuchenden und Arbeitsplatzanbietern im Bezirk sichern.

Bei der Realisierung des Projektes setzt Effenberg auf die Kompetenz und Erfahrung des Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungsfonds (WAFF). Als weiteren Vorteil sieht er die Möglichkeit der Vernetzung mit allen in diesem Zusammenhang nützlichen Maßnahmen des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) über das Regionale Wirtschaftsservice.

"Da die Vorbereitung des Projektes "GATE 2122" zur Gänze auf den Ergebnissen regionaler Workshops unter Einbeziehung von betroffenen BürgerInnen - ArbeitnehmerInnen wie Gewerbetreibenden, beruht, ist es auch ein erstes Beispiel einer dem Geist der "Lokalen Agenda 21" entsprechenden Initiative" freut sich der Vorsitzende der SPÖ Donaustadt.

"Wir nehmen mit diesem Projekt unsere Verantwortung gegenüber den Menschen wahr und leisten im Rahmen unserer Möglichkeiten einen entscheidenden Beitrag, die Situation der von Arbeitslosigkeit bedrohten oder betroffenen DonaustädterInnen zu verbessern", betonte Effenberg abschließend. (Schluss) ah

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