ÖGB-VPräs. Neugebauer: "Sozialpartnerschaft" als Baustein eines gemeinsamen Europa!

FCG sieht österreichische Sozialpartnerschaft als "Exportartikel" im Dialog zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern! Wien (OTS) - "Im Zuge der Beitrittsverhandlungen zur EU-Erweiterung hat sich gezeigt, daß das gegenseitige Verstehen und der partnerschaftliche Dialog ein wesentlicher Faktor für den Beschluß war, zehn weitere Staaten ab 2004 in die Europäische Gemeinschaft aufnehmen zu wollen", erklärte heute FCG-Vorsitzender und ÖGB-Vizepräsident Fritz Neugebauer.

Diesen partnerschaftliche Dialog gelte es nun fortzusetzen, da soziale Gegensätze sowie gemeinsamer sozialer Fortschritt nur durch solidarisches Handeln bewältigt werden könnten.

" Die rasche Anhebung der Sozial - und Einkommensstandards in den Beitrittsstaaten muß deshalb zentrales Anliegen der EU sein. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für die wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen der Mitgliedsstaaten untereinander, sondern auch für die innere Entwicklung der Beitrittskandidaten", so Neugebauer.

Gerade die Gewerkschaften der neuen Demokratien Mittel- und Osteuropas sind nun gefordert, durch die Entwicklung sozialpartnerschaftlicher Modelle den Wohlstandsanteil für die Arbeitnehmer zu sichern. In diesem Zusammenhang bot der ÖGB-Vizepräsident Hilfe und Unterstützung am Beispiel der österreichischen Sozialpartnerschaft an, die international als "Vorzeige-Modell" für den sozialen Dialog zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern gilt.

"Der Erfahrungsausstausch zwischen den christlich-sozialen und unabhängigen Gewerkschaften West,-Mittel- und Osteuropas im Rahmen der von der FCG initiierten Konferenzen über die gewerkschaftliche Zusammenarbeit in Europa (KGZE) hat gezeigt, daß sich die österreichische Sozialpartnerschaft als "Exportartikel" für ein gemeinsames, soziales Europa durchaus eignet", schloß Neugebauer.

Gewerkschafter aus Mittel-und Osteuropa beraten Fragen über Wohnen, Bildung und Arbeitsmarkt!

Utl.: 14.Konferenz über die gewerkschaftliche Zusammenarbeit in Europa von 11.bis 13.Oktober im Hotel Studelhof!

Die 14.Konferenz über die gewerkschaftliche Zusammenarbeit in Europa (KGZE) findet von 11.bis 13.Oktober 2002 unter dem Vorsitz von FCG-Vorsitzenden und ÖGB-Vizepräsidenten Fritz Neugebauer im Wiener Hotel Strudelhof statt.

Im Mittelpunkt der Beratungen, an denen christlich-soziale Gewerkschaftsvertreter aus 15 europäischen Staaten teilnehmen werden, stehen Fragen über den Wohnungs-, Bildungs- und Arbeitsmarkt. Der "Lebensraum Europa" und die Entwicklung der gesellschaftlichen Szenarien sollen dabei diskutiert werden.

Als Teilnehmer und Referenten haben neben ÖGB-Vizepräsidenten Fritz Neugebauer unter anderem ihr Kommen zugesagt: Elisabeth Gehrer, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Dr. Werner Fasslabend, Präsident des Nationalrates, Sektionschef Mag. Josef Mayer, Leiter des Centers "Außenwirtschaft und Europäische Integration" im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie zahlreiche Vorsitzende und Präsidenten ost-und mitteleuropäischer Bildungseinrichtungen und Gewerkschaften.

Die Konferenz über die gewerkschaftliche Zusammenarbeit in Europa (KGZE) wurde 1989 auf Initiative der Fraktion Christlicher Gewerkschafter im ÖGB gegründet. Sie stellt eine Diskussionsplattform zwischen christlich-sozialen Gewerkschaften
West-Mittel-und Osteuropas dar und trägt maßgeblich zur Integration der neuen Demokratien im zukünftigen Europa bei.

Tagungsablauf der 14.KGZE im Hotel Strudelhof, Strudelhofgasse 10,1090 Wien

Freitag, 11.Oktober 2002:
17.00 Eröffnung und Begrüßung durch FCG-Vorsitzenden und ÖGB- Vizepräsidenten
Fritz Neugebauer
17.30 Referat: "Der Lebensraum Europa: Bildung im Zentrum gesellschaftlicher Entwicklung" von Elisabeth Gehrer, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Samstag, 12.Oktober 2002
09.00 Referat: "Wirtschaftliche Szenarien der EU-Osterweiterung" von Sektionschaef Mag. Josef Mayer, Leiter des Centers "Außenwirtschaft und Europäische Integration" im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
10.45 Länderberichte und Präsentation " Netzwerk Europäische Gewerkschaften"
15.00 Referat: "Europa der Regionen" von Dr. Werner Fasslabend, Präsident des Nationalrates

Sonntag, 13.Oktober 2002
10.00 Zusammenfassung der Ergebnisse der Konferenz

Die Vertreter der Medien sind herzlich bei der 14. KGZE eingeladen.

Anmeldungen und

Rückfragen & Kontakt:

Bundesfraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG),
Hohenstaufengasse 12,
Tel.: 01/53 444-269, Fax: 01/53444-499,
Heidelinde.Schiefer@oegb.or.at

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