Presseaussendung des "Berufsverband österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeberufe - BOEGK"

Wien (OTS) - Pflegende in Österreich haben einen Berufsverband gegründet, der mit dem Ziel antritt die beruflichen und berufspolitischen Interessen aller Mitglieder der größten Berufsgruppe (ca. 60.000 Personen, Bedarf steigend) im Gesundheitswesen zu vertreten.

Am 5.10.2002 fand die konstituierende Generalversammlung des "Berufsverband österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeberufe - BOEGK" statt. Das Präsidium besteht aus: Franz Allmer, Präsident (Oberpfleger im Neurologischen KH Rosenhügel Wien), Andrea Kapounek, Vizepräsidentin (Pflegedirektorin in der Wiener Privatklinik), Anni Danzinger, Vizepräsidentin (Schuldirektorin AKH Wien), Marianne Fehringer, Schriftführerin (Pflegedirektorin Pflegeheim Neudörfl), Harald STEFAN, Kassier (Oberpfleger im SMZ Baumgarnter Höhe- Otto Wagner Spital).

Aufgaben des Berufsverbandes:

1. Der Vorstand des BOEGK sieht seine Aufgabe darin, die Meinung der Pflegenden im Gesundheitswesen und in der Gesundheitspolitik nachhaltig zu positionieren. Damit wird die größte Berufsgruppe im Gesundheitsbereich zukünftig in Entwicklungen, Planungen und Entscheidungen eingebunden.

2. Das Präsidium des BOEGK ist der Auffassung, dass die Angehörigen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe in Kooperation mit politischen Entscheidungsträgern das zentrale Thema Personalmangel effizient bearbeiten und Lösungsvorschläge entwickeln müssen.

3. Die Öffentlichkeit muss darüber informiert werden, dass Pflegende heute professionelle, eigenverantwortliche Dienstleister im Gesundheitsbereich sind. Pflegerische Betreuung der Klienten/Patienten/Bewohner erfolgt zunehmend nach wissenschaftlich fundierten Konzepten, die im Rahmen der Aus- und Fortbildung erlernt und in die tägliche Praxis integriert werden. Die emotionale Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen in ihren individuellen Ausnahmesituationen erfolgt nahezu ausschließlich durch Pflegende. Sie sind "die Drehscheibe" im multiprofessionellen Patientenmanagement. Um diesen hohen Leistungsanforderungen zu entsprechen und dem Personalmangel entgegenzuwirken ist es zwingend erforderlich eine adäquate und zukunftsorientierte Aus-, Fort- und Weiterbildung zu entwickeln.

4. Durch eine Verbesserung der Arbeitssituation muß die Berufsverweildauer entscheidend erhöht werden.

Der Berufsverband österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeberufe sieht seine Kernaufgabe darin, dieses Leistungsprofil transparent darzustellen, um das traditionelle Berufsbild durch ein modernes, zeitgemäßes abzulösen.

Für den BOEGK
Franz Allmer
Präsident

Rückfragen & Kontakt:

Berufsverband österreichischer Gesundheits-
und Krankenpflegeberufe - BOEGK,
1130 Wien, Fansangartengasse 82,
http://www.boegk.at ,
info@boegk.com

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