Bures zu späteren Pensionsantritt: ÖVP kriegt "kalte Füße"

"Klarstellung" durch Rauch-Kallat ist "Kehrtwende um 180 Grad"

Wien (SK) Angesichts der heftigen Reaktionen auf die heutige Forderung von ÖVP-Staatssekretär Finz nach einer Anhebung des gesetzlichen Frühpensionsalters von derzeit 61,5 Jahre auf 63 Jahre "als erstes Etappenziel", habe die ÖVP offensichtlich kalte Füße bekommen, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures auf die nunmehrigen Aussagen von ÖVP-Generalsekretärin Rauch-Kallat. Was Rauch-Kallat als "Klarstellung" bezeichne, sei vielmehr eine "Kehrtwende um 180 Grad", offensichtlich nur mit dem Ziel, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen, so Bures Mittwoch Abend gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin fordert die ÖVP auf, wenigstens den Mut aufzubringen und klar und unmissverständlich zu sagen, welche neuen Belastungen sie nun für ArbeitnehmerInnen plane: "Dieser leidige Zick-Zack-Kurs sorgt für große Verunsicherung in der Bevölkerung", so Bures, passe allerdings in hinlänglich bekannte Bild der ÖVP: neue Belastungen und Chaoskurs auf dem Rücken der Bevölkerung. (Schluss) se

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