Einem: Ferrero-Waldner legt ihr Lächeln ab

Der Außenministerin ist im Wahlkampf wohl nichts heilig

Wien (SK) "Bisher hat mir die Frau Außenministerin immer wieder auch Respekt abverlangt, weil sie oft auch in schwierigen Zeiten Diplomatin geblieben ist. Aber jetzt scheint sie endgültig zur Parteipolitikerin geworden zu sein", stellte der Europasprecher der SPÖ heute fest. "Der Vorwurf an Botschafter Petritsch, er hätte in der Zeit, als er Hoher Repräsentant der UNO in Bosnien war, Österreich nicht gegen die so genannten Sanktionen verteidigt, obwohl sie alle Botschafter angewiesen hätte, das zu tun ist aus der untersten Wahlkampfschublade gegriffen. Frau Ferrero-Waldner muss wissen, dass sie ihm keine Weisung geben konnte und dass er andere Aufgaben hatte", so Einem weiter. "Wir hätten erwartet, dass die Außenministerin sich den inhaltlichen Vorschlägen Petritsch' stellt und sich mit dem Programm der SPÖ in der Außenpolitik auseinandersetzt, statt mit haltlosen Untergriffen zu operieren", schloss Einem. (Schluss) ps/mm

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