Finz: ÖVP plant keine gesetzliche Anhebung des Frühpensionsalters

Auch EU will ältere Arbeitnehmer länger am Erwerbsleben teilhaben lassen - Wert für die Wirtschaft deutlich machen

Wien (OTS) - "Die Volkspartei plant für die kommende Legislaturperiode keine weitere gesetzliche Anhebung des Frühpensionsalters. Die schrittweise Heranführung des tatsächlichen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter werden wir vielmehr durch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für ältere Arbeitnehmer weiter verfolgen", konkretisierte heute, Mittwoch, Staatssekretär Dr. Alfred Finz seine heutigen Aussagen zum Pensionssystem.

Er habe in seiner Pressekonferenz auf die steigende Lebenserwartung hingewiesen und darauf, dass man sich dieser Entwicklung anpassen müsse. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Bevölkerung etwa alle zehn Jahre um ein bis zwei Jahre älter werde. Daher habe er für die nächste Legislaturperiode die Zahl eineinhalb Jahre "als Diskussionsbeitrag" genannt, aber ausdrücklich hinzu gefügt, dass dazu kein Beschluss vorliege und dass eine Anhebung des Frühpensionsalters durch Anreize erfolgen müsse.

Auch die Europäische Union verfolge das Ziel, Arbeitnehmer länger am Erwerbsleben teilhaben zu lassen. "Und nichts anderes habe ich zum Ausdruck gebracht", so Finz. Jetzt gehe es daher besonders darum, der Wirtschaft den Wert und die Erfahrung älterer Mitarbeiter "noch stärker deutlich zu machen", schloss der Staatssekretär.

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