VP-Gerstl: Bei Verkehrspolitik soll die SPÖ Wien vor der eigenen Türe kehren

Wien, den 9.10.2002 (VP Klub) "Eine SP-Alleinregierung in Wien, die für das Verkehrsdesaster auf der Rossauer Lände und die Verschleppung einer donauseitigen Umfahrung Wiens verantwortlich ist, sollte nicht die Verkehrspolitik der Bundesregierung angreifen, sondern vor der eigenen Türe kehren." Dies sagte heute ÖVP-Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl. Der Wiener Stadtregierung ist es voll zuzuschreiben, dass es noch immer keine sechste Donauquerung gibt, die aber eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Schaffung einer Nordostumfahrung ist.****

Gleichzeitig erinnerte Gerstl auf das Chaos rund um die Schaffung einer Parkspur an der Rossauer Lände, in deren Folge der Einpendlerverkehr aus dem nordwestlichen Niederösterreich zusammengebrochen war. "Diese Planungsentscheidung hat Stadtrat Schicker gleich zu Beginn seiner Amtszeit selbst getroffen und war der Auftakt für eine ganze Reihe von Fehlprojekten." Dazu gehörten der Radweg auf der Zweierlinie, den man aus wahltaktischen Überlegungen mit äußerst schwer nachvollziehbaren Verkehrszählungen schönreden möchte. Auch die Viennabike-Aktion hat sich wegen einer äußerst undurchdachten Abwicklung als Flop erwiesen. Darüber hinaus konnten sich die Bürger im Sommer an Hand des Baustellenchaos von der mangelnden Planungsstärke des zuständigen Stadtrates selbst ein Bild machen und am eigenen Leib erleben. Es gäbe noch viele weitere Beispiele, er erspare sich aber jede weitere Aufstellung, um nicht wie die SPÖ den Vorwurf erhalten zu können, ohne nähere Prüfung anderen Schuld zuzuweisen, schloß Gerstl. (Schluss)

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