ÖH: Gehrer muss Umstrukturierung des Ministeriums auf Eis legen!

Reformen sollen von der neuen Regierung in Angriff genommen werden

Wien (OTS) - Die heute durch den KURIER bekannt gewordenen Umstrukturierungspläne von Bildungsministerin Gehrer stellen für die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) eine Weichenstellung für die Umsetzung des Universitätsgesetzes 2002 (UG 2002) dar. Personaleinsparungen und neue Ressortaufteilungen, die laut Ministerium im November Gültigkeit erlangen, sollen als Anpassungen an das UG 2002 vorgenommen werden. Derzeit befindet sich die neue Geschäftseinteilung in den Händen des Dienststellenausschusses. Die ÖH hat sich immer vehement gegen das UG 2002 und dessen Implementierung gestellt und lehnt daher die geplanten Umstrukturierungen im Bildungsministerium als voreiligen Schritt Gehrers entschieden ab. Gehrer beschneidet bewusst die Gestaltungsmöglichkeiten einer zukünftigen Regierung.

"Es darf kein Spiel mit menschlichen Schicksalen geben. Gehrer ist aufgefordert, die Umstrukturierung auf Eis zu legen, alles andere wäre unverantwortlich und eine der üblichen Husch-Pfusch-Aktionen", erklärt die ÖH-Vorsitzende Andrea Mautz. "Eine tatsächliche Reform der Universitäten im Sinne der Universitätsangehörigen und eine daraus folgende strukturelle Neugestaltung des Bildungsministeriums müssen von der neuen Regierung in Angriff genommen werden", so die zweite Frau im Vorsitzteam, Anita Weinberger. In Bezug auf des Universitätsgesetz 2002 erneuern die beiden Vorsitzenden abschließend zum wiederholten Male ihre Forderung: "Die Universitäten würden bei einer Umsetzung in der jetzigen Situation Schaden nehmen. Der Implementierungsstop ist das Richtige zum richtigen Zeitpunkt."

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