Domany: Aufbruch in das Zeitalter der elektronische Signatur

30 Firmen an ARA-Pilotprojekt beteiligt - Wirtschaftskammer als Business Promotor - "Kick off"-Veranstaltung im Haus der Wirtschaft

Wien (PWK714) - "Die elektronische Signatur hat den Durchbruch geschafft und kann sich nun in der Praxis erstmals im Business-to-Business Bereich bewähren." Dies erklärte heute, Mittwoch, der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Christian Domany, bei der Vorstellung des Pilotprojekts "Sichere, digitale Signatur für Unternehmen". Gemeinsam mit Christian Stiglitz, Vorstand der Altstoff Recycling Austria (ARA) und Martina Pecher, Geschäftsführerin der Inzersdorfer Nahrungsmittelwerke, präsentierte Domany das Projekt, das es den ARA-Kunden ermöglicht, die "Meldung der Verpackungsmenge" nun auf elektronischem Weg und mit digitalen Signatur vorzunehmen. Mit ARA-Online geht damit das erste digitale Signaturverfahren in Österreich "online".

30 der führenden Unternehmen Österreichs, darunter Inzersdorfer und andere namhafte Markenartikelerzeuger, beteiligen sich an der Pilotphase und profitieren von der durch die Wirtschaftskammer kostenlos zur Verfügung gestellten Signaturkarte und dem Kartenleser, der an einen PC angeschlossen wird.

Generalsekretär Domany zeigte sich erfreut, dass nach den Erfolgen mit e-government, nun auch der Geschäftsbereich aufhole. Bereits jetzt werden 10 Milliarden Euro im e-Business umgesetzt. Als Interessensvertretung werde die Wirtschaftskammer eine möglichst hohe Sicherheit für geschäftliche Transaktionen forcieren: "Sicheres eBusiness bringt Einsparungspotentiale für die heimische Wirtschaft. Dies zeigt die ARA hier beispielgebend für alle Sparten in Österreich".

Die Wirtschaftskammer, so Domany weiter, habe die Bedeutung der digitalen Signatur von der Stunde Null an erkannt und ist seit März 2002 Registrierungsstelle für die digitale Signatur. Mit der neuen Methode können die Unternehmer neben der erhöhten Rechtssicherheit auch bis zu 30 Prozent im Verwaltungsbereich einsparen, was wiederum allen Kunden Vorteile bringt. Um die Unternehmer effizient unterstützen zu können, ist die Wirtschaftskammer einer der Gesellschafter des Zertifizierungsanbieters A-Trust.

Für Inzersdorfer, so Martina Pecher, sei das neue Verfahren eine Möglichkeit zur Kostenoptimierung: "Wir haben uns dem Projekt angeschlossen, weil jetzt die Sicherheit gegeben ist."

ARA-Geschäftsführer Stiglitz sieht in der Wirtschaftskammer Österreich einen Schlüsselpartner für dieses Pilotprojekt. Als Interessensvertretung fungiere die Wirtschaftskammer als Business Promoter, und könne die Unternehmen von den Vorteilen der digitalen Signatur überzeugen und wettbewerbsfähig machen.

Voraussetzung für weitere Anwendungen der digitalen Signatur sei aber , wie Domany abschließend betonte, die Anbindung aller österreichischen Unternehmen ans Internet. Derzeit benutzten erst 84 Prozent der rund 300.000 Mitgliedsunternehmen das Netz. (kk)

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