Würschl: Klestil kann ÖVP-FPÖ-Packelei nicht unterschreiben

SPÖ lehnt Packelei-Lösung ab, hat aber konkrete Vorschläge

Klagenfurt (SP-KTN) - "Bundespräsident Klestil kann die Mega-Packelei und den unglaublichen Postenschacher zwischen FPÖ und ÖVP ohne Prüfung nicht unterschreiben", stellte heute SPÖ-Landesgeschäftsführer BR Herbert Würschl fest. "Erst eine Pseudo-Ausschreibung und dann eine Vergabe der 33 Stellen nach einem Uralt-Modell, das alle Landesschulräte Österreichs zugunsten eines zeitgemäßen Objektivierungsverfahren ersetzt haben, ist eine Schande für unser Bundesland", so Würschl.

Haider als zuständiger Referent könne nicht aus seiner politischen Verantwortung entlassen werden und hat ein Objektivierungsmodell vorzulegen. "Die Besetzungen von Haiders Politsekretär Maier, dem Präsidentensekretär Elpelt, der NR-Kandidatin Kanovsky-Wintermann und von Manfred Wurmitzer einem Verwandten des Kärntner ÖVP-Chefs zeigen, dass es sich ausschließlich um die Versorgung politischer Günstlinge handelt", Würschl weiter, "Die ÖVP und die FPÖ fürchten sich vor einem Objektivierungsmodell in Kärnten, weil sie Angst haben, dass ihre Politinspektoren an der Überprüfung ihrer fachlichen Anforderungen scheitern würden".
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