FP-Landauer: Rauswahl für Pittermann aus dem "Red-Brother-Container"!

Ambulanzgebühr einziger Selbstbehalt mit Lenkungseffekt!

Wien, 09-20-2002 (fpd) - Zurückgewiesen hat heute FP-Stadträtin Karin Landauer die SP-Kritik an der Ambulanzgebühr von Gesundheitsstadträtin Pittermann. Landauer stellte dazu fest, daß die Ambulanzgebühr der einzige Selbstbehalt mit Lenkungseffekt sei und im übrigen - entgegen der anderslautenden Feststellungen von Pittermann und Bittner - auch mittlerweile Wirkung zeige. Die Problematik der Wiener Krankenkassen ortet Landauer weniger in den Lenkungseffekten der Ambulanzgebühr, sondern vielmehr in der Unfähigkeit der dort Verantwortlichen.

Es zeige sich deutlich, daß der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse, Franz Bittner von professionellen Gesundheitsmanagement jedoch überhaupt nichts verstehe und die Probleme der Wiener Gebietskrankenkasse nur durch wirkliche Experten in den Griff zu bekommen sein werden.

Bittner habe, so Landauer, innerhalb kürzester Zeit einen finanziellen Scherbenhaufen verursacht. Anstatt sich in parteipolitischer Polemik zu bemühen, wäre es höchst an der Zeit die Ärmel aufzukrempeln und den, der SPÖ zumindest nicht fernstehenden, Genossen in der Wiener Gebietskrankenkasse zu empfehlen, endlich ihre Arbeit zu machen.

Die SPÖ-Forderungen der heutigen Pittermann und Bittner Pressekonferenz beschränken wiederum auf eine permanente Ablehnung aller notwendigen Reformen, sowie mit dem ideenlosen "Zwei-Klassen-Medizin"-Gezetere. Landauer stellte dazu fest, daß die Köpfe des "SP-Kabinett des Lichtes" andererseits die jahrelange Forderung der FPÖ nach Zusammenlegung der österreichischen Krankenkassen übernehmen und offenbar keinerlei politische Kreativität besitzen, um endlich Lösungsvorschläge für die von ihnen verschuldeten Miseren im Gesundheitsbereich zu bringen.

Einzig die katastrophale Gesundheitspolitik der Sozialisten habe dazu geführt, daß es in Österreich zu einer Mehrklassenmedizin gekommen sei. Jedes Bundesland habe demnach seine eigenen Gesundheitsklassen und es stünde der SPÖ besser zu Gesicht, endlich den konstruktiven Dialog zu suchen, als mit "Red-Brother-Containern" auf sich aufmerksam zu machen. Sonst stehe für Pittermann nämlich zu befürchten, daß sie demnächst aus ihrem Container hinausgewählt werde, schloß Landauer. (Schluß) jen

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