Stiefsohn (KPÖ) kritisiert Wahlbehinderung durch chaotischen Postdienst

Wien (OTS) - Waltraud Stiefsohn, stv.-Bundesvorsitzende der KPÖ, kritisiert den Briefzustelldienst der Post und spricht von "ernsthafter Behinderung" der KPÖ im laufenden Nationalratswahlkampf.

Stiefsohn: "Seit 2 Wochen kämpfen wir um die 2.600 amtlich beglaubigten Unterschriften, die wir im Gegensatz zu den im Parlament vertretenen Parteien benötigen, um bei der Nationalratswahl antreten zu können. Dabei sind wir mit der Tatsache konfrontiert, dass die für die Ausgliederung der Post vorgenommenen Umstrukturierungen zu völlig chaotischen Zuständen führen. In Niederösterreich kommen Briefsendungen mit beglaubigten Unterstützungserklärungen erst 10 Tage nach der Aufgabe bei uns an."

Falls durch Versäumnisse der Post die bundesweite Kandidatur der KPÖ scheitern sollte, so wird die Partei laut Stiefsohn "gerichtliche Schritte gegen die Post in Erwägung ziehen".

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