Josefstädter Theater-Manifest für die Rettung des Auersperg Theaterraumes als traditions-reiche Wiener Spielstätte

Wien, den 9.10.2002 Die anwesenden Künstlerinnen und Künstler, stellvertretend für alle die dieses Anliegen durch ihre Unterschrift bereits unterstützen, sind davon überzeugt, dass Theaterräume in Wien nicht leichtfertig aufgegeben werden dürfen. Das gilt auch für die Bühne beim Palais Auersperg. Die Bezirksvertretung des achten Bezirkes hat in einem über alle Parteigrenzen hinweg-gehenden Beschluss den Weiterbestand des Auersperg-Theaters als wichtiges kulturelles Zentrum für den Bezirks gefordert.****

In diesem Theater, dass seit mehr als 20 Jahren zur Lebendigkeit des Wiener Theaterlebens beigetragen hat, eröffnet sich nunmehr die Chance, neue Konzepte junger kreativer Theaterarbeit zu verwirklichen.

Appell an Bürgermeister und Kulturstadtrat: Rettet das Auersperg-Theater!

Die Bezirksvorsteherin, sowie die immer größer werdende Zahl von Künstlerinnen und Künstlern appellieren an Bürgermeister Häupl und Kulturstadtrat Mailath-Pokorny alles zu tun, damit das Auersperg-Theater in diesem Sinne als Theaterraum erhalten werden kann. Das sollte schon deshalb möglich sein, weil dafür kein Mehraufwand (Zusatzsubventionen) sondern lediglich die Aufrechterhaltung der bereits vorgesehen Subvention für dieses Theater notwendig wäre.

Marcus Strahl im Namen aller Künstlerinnen und Künstler
Margit Kostal, Bezirksvorsteherin Wien-Josefstadt

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Bezirksvorstehung Josefstadt
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