HAKL: APPELL AN TIROLER GESCHLOSSENHEIT IN DER TRANSITFRAGE

Innsbruck/Wien, 9. Oktober 2002 (ÖVP-PK) Die Innsbrucker Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl, ÖVP-Abg. Mag. Karin Hakl, appelliert an die Tiroler, in der Transitfrage Geschlossenheit zu zeigen. "Nur gemeinsam werden wir uns in Europa durchsetzen. Die Bedürfnisse der Menschen müssen im Europäischen Recht zur Regel werden, statt zur Ausnahme. Die Eindämmung des Straßentransits ist in sensiblen Bergregionen zu wichtig, um alle paar Jahre in Brüssel um eine Ausnahmeregelung betteln zu müssen," so Hakl weiter. ****

Eine nachhaltige europäische Regelung müsse vier Punkte umfassen, für die alle Tiroler gemeinsam eintreten sollten:

  • Bis entsprechendes EU-Recht geschaffen werde, müsse es nach Auslaufen des Transitvertrages eine wirksame Übergangsregelung geben.
  • Die Alpen und damit das gesamte österreichische Staatsgebiet seien in der neuen EU-Wegekostenrichtlinie als sensible Zone auszuweisen.
  • Die Schiene müsse durch Einnahmen aus der Straßenmaut querfinanziert und wettbewerbsfähig gemacht werden.
  • Der Brenner Basistunnel müsse mit finanzieller Unterstützung der EU ehest möglich gebaut werden.

"Gott sei dank ist es uns trotz erheblicher Widerstände gelungen, den ersten Schritt des Bahnausbaus im Unterinntal durchzusetzen", betont Hakl. "Weitere Lenkungsinstrumente für die Verlagerung des Verkehr auf die Schiene können wir setzten, wenn eine leistungsfähige Bahnstrecke vorhanden ist!"

Die Lösung der Transitfrage sei DIE Lebensfrage der Tiroler Bevölkerung. "Wenn wir weiterhin konsequent und geschlossen diese lebensnotwendigen Maßnahmen in Brüssel einfordern, gewinnen Tirol und Innsbruck", so Hakl abschließend.
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