Korrektur zu OTS0096: AK: "Teuro"-Preise hat es gegeben

Wien (AK) - Korrektur im 2. Absatz, zweiter Satz. Richtig muss es heißen: Der Handel hat - nach anfänglicher Preisdisziplin - während (nicht: nach) der Umstellungsphase Preise erhöht.
Korrigierte Meldung
AK: "Teuro"-Preise hat es gegeben
AK Tests zeigen Verteuerungen in Teilbereichen - Gefühl der Konsumenten stimmt offenbar, dass Preise stiegen - AK Kontrollen haben massivere Verteuerungen verhindert - AK wird weiter kontrollieren
Die KonsumentInnen liegen mit ihrer Einschätzung
richtig, dass viele Waren teurer wurden, sagt Harald Glatz, Leiter der AK Konsumentenabteilung. Das WIFO bestätigt heute, Mittwoch, AK Tests, wonach es Preiserhöhungen in der Gastronomie, im Dienstleistungsbereich zB bei Frisören, Autoreparaturen und Installateuren gab. Laut WIFO hat aber die Gastronomie erst im Juni die Preise erhöht. Die AK wird weiter kontrollieren. Immerhin haben AK Kontrollen jedem Haushalt bis zu 66 Euro erspart und einen großen Euro Preisschub verhindert.

Die AK hat knapp 800 Preiserhebungen durchgeführt, die Ergebnisse veröffentlicht und dadurch den Markt kontrolliert. Einige Beispiele der AK Tests: Der Handel hat - nach anfänglicher Preisdisziplin -während der Umstellungsphase Preise erhöht. In der Umstellungsphase hat es vor allem in der Gastronomie "runde" Eurobeträge mit kräftigen Preiserhöhungen gegeben. Parken wurde teurer, Zeitschriften sind trotz des Euro noch immer teurer als in Deutschland, höhere Automatenpreise oder gleiche Preise, aber dafür weniger Inhalt. Dass es zu keinem großen Euro Preisschub gekommen ist, liegt nicht an der zahnlosen Preisgarantie der Regierung, sondern an den Kontrollen der AK, sagt Glatz. Durch die Kontrollen hat die AK den Konsumenten Milliarden erspart.

Die AK hat auch eine Verlängerung der doppelten Preisangabe gefordert. Jedoch hat Wirtschaftsminister Bartenstein die Wünsche der Konsumenten ignoriert und keine gesetzliche Verlängerung der doppelten Preisauszeichnung verordnet. Und das, obwohl eine Gallup Umfrage im Auftrag der AK Anfang Februar zeigte: 46 Prozent der KonsumentInnen wollten eine längere doppelte Preisauszeichnung.

Wir haben uns nicht allein auf die Gesetze verlassen, sondern selbst kontrolliert, betont Glatz. Daher wird die AK auch weiterhin die Preise kontrollieren. Das Euro Gesetz, das eurobedingte Preiserhöhungen verbietet, gilt immerhin noch bis Jahresende. Außerdem soll auch das Wirtschaftsministerium bis Ende des Jahres die Preiskontrollen weiterführen und jene Unternehmen veröffentlichen, die an der Preisschraube drehen.

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