Clubbingzentrum ja - Vergnügungssteuer auf Tanz nein

Wien (OTS) - Wien ist doch anders! Einem einzigen Wiener Veranstalter greift die Stadt Wien bei der Errichtung eines kommerziellen Veranstaltungszentrums mit Bar und Publikumstanz (im allgemeinen Sprachgebrauch "Disco" oder mit Zeitgeist "Club") mit EUR 254 000 für Investitionen unter die Arme!

Hingegen allen anderen Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft wird in Wien immer noch 10 oder 15 % Prozent Vergnügungssteuer auf Eintrittsgelder und 8 % auf Gastronomieumsätze vorgeschrieben, wenn sie ihren Gästen die Gelegenheit zum Publikumstanz bieten (Discos, Bälle, Tanzcafes, Clubbings).

Bei Konzerten der Unterhaltungsmusik, bei denen einige Gäste vor lauter Freude an der guten Musik zu Tanzen beginnen, wird Vergnügungssteuer von der Behörde vorgeschrieben, wenn sie von der Behörde "erwischt" werden.

Touristen und Gäste, die vor Begeisterung bei einem Walzerkonzert mit Show zu tanzen beginnen, müssen von Ordnern sofort wieder auf ihre Sitze gewiesen werden, damit keine Vergnügungssteuerpflicht für den Veranstalter entsteht.

Manchen Veranstaltern wird sogar rückwirkend die Abgabe von 10 % auf 25 % erhöht, weil weder die Begriffe "Publikumstanz" bzw. "fallweise" und "regelmäßig" im Vergnügungssteuergesetz eindeutig definiert waren.

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft braucht rasch zeitgemäße Rahmenbedingungen, denn Musik und Gesellschaftstanz sind in Wien untrennbar miteinander verbunden.

Die Abschaffung der Vergnügungssteuer auf Publikumstanz bzw. eine komplette Revision des Vergnügungssteuergesetzes bietet der gesamten Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft zusätzliche notwendige Impulse!

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Christoph Neuer
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