20. Bundeswettbewerb der Jungmaurer verspricht ausgezeichnete Leistungen

Maurerlehre ist "Lehre mit Zukunft" - Lahofer: Aufruf an Mitgliedsbetriebe, gerade jetzt Lehrlinge aufzunehmen

Wien (PWK712) Wie jedes Jahr veranstalten die Bundesinnung Bau und der Fachverband der Bauindustrie für fertig ausgebildete Maurerlehrlinge den Jungmaurerwettbewerb. In diesem Jahr findet dieser Wettbewerb - diesmal bereits zum 20. Mal - in der Zeit vom 8.-11. Oktober 2002 im Lehrbauhof Kärnten, Koschutastraße 4, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463/36450, E-Mail: lehrbauhof.office@wkk.or.at, statt. Die 24 besten jungen Maurerfacharbeiter aus ganz Österreich werden anhand eines praktischen Beispiels und theoretischer Aufgaben ihr Können messen. Alle Teilnehmer zeichnen sich durch überdurchschnittliche fachliche Qualifikation aus, welche sie bei den Vorqualifikationen in den einzelnen Bundesländern bereits unter Beweis gestellt haben.

Das praktische Wettbewerbsbeispiel orientiert sich an einer auch im Alltag zu lösenden Aufgabe, welche mit äußerster Präzision hergestellt werden muss. Die Wettbewerbsteilnehmer haben dafür zwei Tage Zeit, danach müssen sie noch ihr theoretisches Wissen unter Beweis stellen. Der Bewerb ist während der praktischen Arbeiten am 10. und 11. Oktober öffentlich zugänglich.

Dass die Maurerlehre eine "Lehre mit Zukunft" ist, beweist u.a. die vielfältige und attraktive Weiterbildungspalette. Über Fachakademien, Bauhandwerker- und Werkmeisterschulen bieten sich Aufstiegschancen zum Polier, Bautechniker oder Bauleiter, wobei bei besonderer Eignung und außergewöhnlichem Fleiß sogar der Weg zur Baumeisterprüfung und zur selbständigen Ausübung des Baumeisterberufes offen steht.

Aber auch auf anderer Ebene zeigt sich, dass das Berufsbild bereits in den Lehrjahren positive Weichen stellt: Ein Vergleich der Lehrlingsentschädigung in den 15 gängigsten Lehrberufen zeigt, dass Maurerlehrlinge zu den absoluten Spitzenverdienern zählen. So liegt die derzeitige kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigung mit 640,71 € im 1. Lehrjahr, 961,07 € im 2. Lehrjahr und 1.281,42 € im 3. Lehrjahr pro Monat. "Bisher haben unsere Betriebe großen Einsatz bei der Lehrlingsausbildung gezeigt. Das Lehrlingspaket der Bundesregierung ist ein deutliches Signal das die Bauwirtschaft begrüßt. Gleichzeitig appelliere ich an alle Mitgliedsbetriebe die Möglichkeiten der eigenen Ausbildungssituation auszuloten und gerade jetzt Lehrlinge aufzunehmen", betonte Bundesinnungsmeister Johannes Lahofer. Um die Situation für Lehrlinge und Betriebe weiter zu verbessern, solle man aber darüber nachdenken, die Lehrlingsfreifahrt auch auf die Fahrten von und zu den Lehrbauhöfen auszudehnen. (US)

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