Stadt Wien forciert Generalsanierung von Wiener Schulen

Vizebürgermeisterin Grete Laska: Sparen bei der Bildung ist Sparen am falschen Platz

Wien (OTS) - Der Gemeinderatsausschuss Bildung, Jugend, Soziales, Information und Sport hat Mittwoch in seiner Sitzung einstimmig für das heurige Jahr zusätzliche Mittel zur Forcierung der Generalsanierung von Wiener Schulen beschlossen. Damit werden teilweise bereits projektierte Vorhaben vorgezogen, teilweise können Renovierungen beschleunigt werden.

Innerhalb des Gesamtpaketes zur Generalsanierung von allgemein bildenden Pflichtschulen im Ausmaß von rund 102 Millionen EURO (ATS 1,4 Mrd.), für das im heurigen Budget mehr als 9,8 Millionen EURO vorgesehen waren, werden damit heuer 15,6 Millionen EURO mehr aufgewendet.

Die Kosten dieser Projekte bzw. die jährlichen Bauraten sind vorweg aus den Bezirksbudgets zu finanzieren; 90 Prozent der tatsächlichen Aufwendungen der Bezirke werden diesen zum jeweiligen Jahresende in Form einer Zuweisung aus dem Zentralbudget im Anrechnungswege gutgebracht.****

U.a. an folgenden Standorten sind die Bauarbeiten in Gang bzw. stehen unmittelbar vor Baubeginn:

o 1, Renngasse 20 / Börsegasse 5
o 2, Feuerbachstraße 1-3 / Schönngasse 2
o 3, Kolonitzgasse 15 / Löwengasse 12b
o 5, Einsiedlergasse 7 / Diehlgasse 2
o 10, Carl-Prohaska-Platz 1
o 10, Josef-Enslein-Platz 1-3
o 13, Veitingergasse 9
o 14, Lortzinggasse 2
o 20, Pöchlarnstraße 12-14
o 21, Ostmarkgasse 30
o 22, Plankenmaisstraße 30

Im Voranschlag 2003 sollen - vorbehaltlich der Genehmigung durch den Gemeinderat - für diese baulichen Maßnahmen ebenfalls rund 13,5 Millionen EURO vorgesehen werden. Auf Grund dieser bis Ende 2003 insgesamt vorgesehenen Mittel kann auch an den Standorten 8, Zeltgasse 7 und 23, Pülslgasse 28 mit den Generalsanierungsarbeiten begonnen werden.

"Wir zeigen damit zweierlei" so Vizebürgermeisterin Grete Laska. "Im Rahmen einer offensiven Wirtschaftspolitik investiert die Stadt in diesem Jahr zusätzliche Mittel in Wiens Wirtschaft mit Schwerpunkt "Bauwirtschaft". Doch neben Auswirkungen auf Wiens Baubranche zeigen wir mit diesem Beschluss auch, dass Wien ganz massiv in die Aus- und Weiterbildung der Jugendlichen investiert. Denn Sparen an der Bildung ist Sparen am falschen Platz." (Schluss) eg

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