FP-Wagner: Kein Platz für Spekulation in der Freudenau!

Wien, 09-10-2002 (fpd) - In letzter Zeit verdichten sich die Hinweise, dass der Rennbetrieb in der Freudenau eingestellt werden soll. Die Leopoldstädter Freiheitlichen sprechen sich eindeutig für den Erhalt der Galopprennbahn Freudenau und deren historischen Bauten aus: "Sollte die IRM tatsächlich eine Nutzungsänderung oder die Absiedlung der Galopper im Auge haben, wird sie auf den massiven Widerstand der Leopoldstädter Freiheitlichen stoßen."

Der Bezirksparteiobmann der Leopoldstädter Freiheitlichen, Gemeinderat Josef Wagner, fordert vom Bund als Grundeigentümer und von der Stadt Wien notfalls auch rechtliche Maßnahmen gegen die IRM zu ergreifen, falls diese den auf 100 Jahr abgeschlossenen Baurechtsvertrag nicht auf Punkt und Beistrich erfüllt. "Im Vordergrund steht die Aufrechterhaltung des seit über 220 Jahren in der Leopoldstadt ansässigen Pferdesports und die Bewahrung der kulturellen Einrichtungen in der Freudenau", so Wagner. Die Freudenau sei kein Platz für Spekulation.

"Existenzängste und jahrelange Streitereien und Prozesse mit der IRM wären dem Galopp-Rennverein erspart geblieben, wenn der damalige Bundeskanzler Vranitzky beim Abschluss des Baurechtsvertrages nicht die IRM bevorzugt hätte", kritisiert Wagner. Neben der IRM hatten sich auch die Vereinigten Bühnen mit einem klaren Konzept beworben, das die rechtzeitige Renovierung der Stallungen und Gebäude vorsah und den Rennbetrieb abgesichert hätte, erinnert Wagner an die seinerzeitige falsche Auswahl des Vertragspartners durch die SPÖ-Bundesregierung unter Kanzler Vranitzky.

"Jetzt gelte es über alle Parteigrenzen hinweg den Bestand der Freudenau zu sichern", fordert Wagner ein klaren Bekenntnis zur Bestandsicherung der Galopp-Rennbahn Freudenau auch von Bürgermeister Dr. Häupl ein. (Schluß) jen

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