SCHWEITZER: Immer radikalere Tendenzen bei den Grünen

Van der Bellens lauwarme Distanzierungen völlig unglaubwürdig

Wien, 2000-10-09 (fpd) - Als hochinteressant wertete FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer die extremistischen Abgründe, die sich nun wieder einmal bei den Grünen auftäten. "Das wahre Gesicht der Professor-Partei zeigt sich wieder einmal in voller Pracht", so Schweitzer, der sich dabei auf die nun publik gewordene antizionistische Veranstaltung der Wiener Grünen im August bezog, die in offenen Antisemitismus ausartete. ****

Van der Bellens lauwarme Distanzierungen seien völlig unglaubwürdig, sagte Schweitzer. "Der Herr Professor erhebt seinen tadelnden Zeigefinger und signalisiert gleichzeitig mit einem Augenzwinkern, daß es nicht so ernst gemeint ist." Anstatt Lippenbekenntnisse abzugeben, sollte Van der Bellen handeln und die Konsequenzen ziehen. "Personen wie Ulrike Lunacek sind in der österreichischen Innenpolitik nicht länger tragbar. Für Extremisten egal welcher Couleur ist kein Platz im österreichischen Parlament."

Man müsse sich fragen, in welche Richtung die Grünen gingen, sagte Schweitzer. "Von ihren eigentlichen Themen wie dem Kampf gegen Atomkraft und der Umweltpolitik haben sie sich schon längst verabschiedet. Allein der Parteiname ist schon eine Wählertäuschung. Stattdessen machen sich immer radikalere Tendenzen breit." Van der Bellens professorales Lächeln könne das nicht mehr zudecken. Ganz im Gegenteil müsse man mittlerweile davon ausgehen, daß er solche Tendenzen sogar begünstige.

Das grüne Wahlprogramm bestehe nunmehr aus Antisemitismus mit linken Vorzeichen, Drogenfreigabe und EU-Erweiterung ohne Rücksicht auf Verluste. "Mit dieser Partei ist wirklich kein Staat zu machen", schloß Schweitzer. (Schluß)

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