VP-Rothauer: Clubbingzentrum in der Babenberger-Passage nicht gegen den Willen der Bezirksbevölkerung beschließen

Wien, den 9.Oktober 2002 (VP-Klub) Gegen den Abschluß eines Bestandvertrages für die Nutzung der Babenberger Passage, den die Stadt Wien mit der Firma "Sunshine Enterprises GmbH" in der derzeitigen Form beabsichtige, sprach sich heute ÖVP-Stadträtin Dr. Herlinde Rothauer aus. Der vorliegende Vertrag regelt die Überlassung der ehemaligen Fußgeherunterführung Ecke Ring/Babenbergerstraße als Bar für Entertainement- und Lifemusik-Veranstaltungen und legt einen Investitionskostenzuschuß seitens der Stadt Wien in Höhe von 254.000 Euro an Sunshine Enterprises fest. Damit soll die Babenbergerpassage in Hinkunft als Clubbingzentrum nutzbar gemacht werden.****

"Diese Entscheidung des Planungsressorts erfolgt gegen Bürgerwiderstände und ohne Einigung mit dem Bezirk", sagte Rothauer. Die Sorgen der Bürger punkto eines verstärkten Verkehrsaufkommens während der um 23 Uhr beginnenden Veranstaltungen sind durchaus berechtigt. Es bestehe daher keinerlei Grund den Beschluß derartig überfallsartig und ohne gütliche Einigung mit den Betroffenen zu fassen. Neben der Belastung für die Wohnqualität kritisierte Rothauer an dem vorliegenden Projekt die Vertragsgestaltung. Aufgrund eines ausdrücklich festgelegten Unterververmietungsrechtes könnte Sunshine Enterprise die Lokalitäten jederzeit an andere vergeben. Nachdem man nicht wissen könne, an wen die Vermietung geplant sei, widerspricht eine solche Möglichkeit der ursprünglichen Zielsetzung des Projektes. Angesichts der Tatsache, dass für den Startbetrieb nicht unbeträchtliche Steuergelder von der Stadt Wien flüssig gemacht werden, sei dies nicht akzeptabel. Rothauer forderte daher den zuständigen Planungsstadtrat Schicker dazu auf, die Beschlussfassung im Gemeinderatsausschuss auszusetzen und zuerst Einvernehmen mit dem Bezirk herzustellen. (Schluss)

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