Vladyka: Junge Menschen unter 16 effektiver vor Tabak- und Alkoholmissbrauch schützen

NÖ Jugendgesetz verschärfen

St. Pölten, (SPI) - "Wir dürfen nichts unversucht lassen, um unsere Jugend vom Tabak- sowie Alkoholmissbrauch abzuhalten", betont SPNÖ Familiensprecherin LAbg. Christa Vladyka und verweist auf besorgniserregende Untersuchungsergebnisse. Mittlerweile ist das Einstiegsalter bei Jugendlichen auf 12-13 Jahre gesunken. Im ländlichen Raum gelten bereits acht Prozent aller 14jährigen als Alkoholkrank. "Die Zahlen sind alarmierend, es besteht dringender Handlungsbedarf", so Vladyka.****

Eine Änderung des NÖ Jugendgesetzes soll nun Abhilfe schaffen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Vladyka: "Ziel ist es, Jugendliche unter 16 Jahren besser vor den Gefahren des Alkohol- und Tabakgenusses zu schützen. Dies erreichen wir, indem das Verbot für Alkohol und Tabak in der Öffentlichkeit für die genannte Zielgruppe verschärft werden soll. Ebenso wichtig ist das Leisten von Aufklärungsarbeit, um die Jugend entsprechend für das Thema zu sensibilisieren. Gefahren können so rechtzeitig und leichter erkannt werden". "Wir müssen den jungen Leuten klar machen, dass sie langfristig nicht nur ihre Gesundheit gefährden, sondern auch ihre Zukunft aufs Spiel setzen. Der Weg in die Abhängigkeit ist immer schleichend und erfolgt oft unbemerkt. Eine eindringliche Bewusstseinsbildung bei der Jungend, aber auch bei Erwachsenen, soll mit Nachdruck erfolgen, und ist ausschlaggebend für den Erfolg einer Kampagne."

Der Gesellschaft muß es ein Anliegen sein, junge Menschen wirksam und nachhaltig vom Genuss der schädlichen Substanzen abzuhalten. Schließlich wird dadurch das Sozialverhalten, aber auch das wirtschaftliche sowie berufliche Fortkommen beeinträchtigt. "Auch die Wirtschaft hat sich ihrer Verantwortung gegenüber den Jungkonsumenten zu stellen. Seitens der Politik werden wir uns weiterhin für eine österreichweite Harmonisierung der geltenden Jugendschutzbestimmungen stark machen." Oberste Maxime für die Sozialdemokraten bleibt der Grundsatz Hilfe statt Strafe. Dafür werden sie sich weiterhin einsetzen, so LAbg. Vladyka abschließend.
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