Kronberger: Überzeugungsarbeit für Transitlösung im EP notwendig

Transitthema nicht für Wahlkampf mißbrauchen

Wien, 2002-10-08 -(fpd)- "Dank des Verhandlungsgeschicks von Verkehrsminister Mathias Reichhold wird heute im Verkehrsausschuß die Diskussion rund um eine Transitnachfolgeregelung überhaupt fortgesetzt", so der EU-Parlamentarier und Stellungnahmeverfasser Hans Kronberger. ***

"Bisher hat der für den Verkehrausschuß zuständige italienische Berichterstatter, Luciano Caveri, eine Fortsetzung der Debatte blockiert, obwohl der Umweltausschuß meiner Stellungnahme bereits im April zugestimmt hat, und damit eine Verlängerung der Transitregelung bis 2006 inklusive Beibehalt der 108%-Klause beschlossen hat", so Kronberger.

Kronberger: "Caveri´s Transitbericht ist für eine akzeptable Transitnachfolgeregelung in dieser Form unzureichend. Alle österreichischen EU-Abgeordneten sind daher aufgefordert Überzeugungsarbeit für die Forderungen des Umweltausschusses nach einer Verlängerung bis 2006 und Beibehalt der 108%-Klausel in den eigenen und den ihnen nahe stehenden Gruppierungen zu leisten."

"Alle österreichischen EU-Kollegen sind daher aufgefordert an einem Strang ziehen, anstatt das Transitthema für billiges Wahlkampfgezetere zu mißbrauchen. Denn dazu ist die Transitangelegenheit für Österreich zu wichtig!", appelliert Kronberger abschließend. (Schluß)

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