Bösch: "Wanderzirkus EU-Parlament verschluckt jährlich über 100 Millionen Euro!"

"Sinnlose Umzugskosten dem Steuerzahler nicht zumutbar!"

Wien, 2002-10-08 (fpd) - Der freiheitliche NR-Abg. Dr. Reinhard E. Bösch kritisiert in seiner Funktion als Mitglied des EU-Konvents, daß das EU-Parlament mit Sack und Pack zwischen der Brüsseler und Straßburger "Zweigstelle", welche 317 Tage im Jahr leer stehe, hin und her pendle und somit Millionen an Euro für Reisekosten, Immobilienausgaben und Transport verschleudere. ****

Grund dafür sei der Vertrag von Amsterdam, in welchem sich Frankreich ein paar Tagungen in Straßburg habe fest schreiben lassen. "Diese Aktion allerdings koste den Steuerzahler nur massenhaft Geld und dem EU-Parlament sehr viel Zeit und Effizienz", so Bösch wörtlich. "Unionseinrichtungen müssen effizient zusammengefaßt und sinnvoll disloziert werden, um sowohl Geld als auch Zeit zu sparen."

Die Union müsse sich im Klaren sein, wo sie nach der Reform welche Einrichtungen ansiedle, um hinkünftig monatlich anfallende Umzugskosten von ganzen Büroeinrichtungen zu verhindern, so Bösch abschließend. (Schluß)

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