Salzburg hält an UVP für zweite Röhren beim Katschbergtunnel fest

Schausberger und Blachfellner: Prüfung im Interesse der Anrainergemeinden nötig / Keine wesentliche Verzögerung Salzburg (OTS)- LK Ÿ Dem Vorwurf des Kärntner Verkehrsreferenten Gerhard Dörfler, Salzburgs Landeshauptmann Schausberger verzögere durch die Forderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) den raschen Bau der zweiten Röhre des Katschbergtunnels, traten heute Dienstag, 8. Oktober, sowohl Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger als auch Verkehrsreferent Landesrat Walter Blachfellner entgegen. Beide erklärten, an der UVP festhalten zu wollen. "Alleine im Interesse der Anrainergemeinden ist diese Prüfung unbedingt nötig", so Schausberger. "Wenn es zum Beispiel zu einer einvernehmlichen Lösung über die Umwelt- und Lärmschutzmaßnahmen kommt, kann man noch immer überlegen, ob im Nachhinein noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist. Solange es nicht zu diesem Einvernehmen kommt, halten wir natürlich an dem fest, was wir über Jahre unbestritten immer wieder vertreten haben", sagte der Landeshauptmann. Weiters betonte der Landeshauptmann, dass für die UVP bereits Vorarbeiten geleistet worden seien und deshalb eine UVP den Bau nicht wesentlich verzögere. "Für die zweiten Tunnelröhren ist ein Konsens mit den Anrainergemeinden notwendig. Und dazu zählt im Vorfeld der Entscheidungen auf jeden Fall die UVP", ist auch für Blachfellner klar. Schausberger will jetzt mit der Autobahnbetreibergesellschaft ÖSAG über diese Umwelt- und Lärmschutzmaßnahmen verhandeln. Auf jeden Fall würde sich der geplante Baubeginn 2003 höchstens um wenige Monate verzögern, so Schausberger. g197-60

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