Rauch-Kallat: Grüner Brosz soll sich nicht ins Reich der Fantasie begeben

SPÖ redet österreichisches Bildungssystem ständig schlecht

Wien, 8. Oktober 2002 (ÖVP-PK) "Der grüne Bildungssprecher Brosz möge sich in der Bildungspolitik nicht ins Reich der Fantasie begeben. Von einer zwingenden Einführung psychologischer Tests war nie die Rede. Vielmehr soll durch ein Paket von Beratungsangeboten, das unter dem Stichwort 'Prognoseverfahren' zusammengefasst ist und von Eltern freiwillig in Anspruch genommen werden kann, die Beratungsmöglichkeiten über die besten Bildungswege für die Schülerinnen und Schüler nach der Volksschule weiter verbessert werden", erklärte heute, Dienstag, ÖVP-Generalsekretärin Abg. z. NR Maria Rauch-Kallat. Die Entscheidung über den Bildungsweg bleibe aber selbstverständlich bei den Eltern. ****

"Wie Brosz von einem besseren Beratungsangebot auf soziale Ungerechtigkeit schließt, muss er erst einmal erklären. Das Gegenteil ist der Fall: Durch verbesserte Informationen und Beratungen können die besten Bildungswege aufgezeigt werden, die den Neigungen, Interessen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler am besten entsprechen", so Rauch-Kallat.

Was die Leistungsstandards und die Qualitätskontrolle betreffe, möge sich Brosz genauer informieren. "So geht es darum, dass zunächst die Leistungsstandards erarbeitet werden müssen. Bei der Evaluation geht es um Qualitätsstandards an Schulen, die Schule muss dann selbst sehen, in welchen Bereichen die Qualität hoch ist und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Rankings, wie sie etwa von manchen Zeitungen gemacht werden, können auf Basis dieser Evaluation nicht erstellt werden", sagte Rauch-Kallat.

Zu den Vorwürfen von ÖGB-Chef und SPÖ-Nationalrat Verzetnitsch, der "Schluss mit Lippenbekenntnissen" fordert, sagte Rauch-Kallat, die Sozialdemokraten sollten aufhören, "das österreichische Bildungssystem schlecht zu machen. Das heimische duale Ausbildungssystem habe sich bewährt und sei international anerkannt. "Das sollte auch die SPÖ bei aller Wahlkampfrhetorik anerkennen", so Rauch-Kallat.

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