Kärntner Jugendbeschäftigungsprogramm läuft gut an

LH Haider: Ausbildungspaket und Job-Hotline werden gut angenommen - Asylfrage: keine Übernahme von Bundesangelegenheiten

Klagenfurt (LPD) - Die Beschäftigungsoffensive für Kärntner Jugendliche unter 25 Jahren, die Landeshauptmann Jörg Haider gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) gestartet hat, ist gut angelaufen. Dies teilte der Landeshauptmann heute (Dienstag) im Pressefoyer im Anschluss an die Regierungssitzung mit und erklärte, dass in den kommenden Monaten für alle rund 2500 beschäftigungslosen Jugendlichen Kärntens Ausbildungs- oder Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.

Haider erwähnte außerdem, dass die Job-Hotline des Landes (Anmerkung: 0800-201 210) sehr gut angenommen werde und nannte im Detail folgende Programme: 1000 Plätze sollen bei den Schwerpunkten Tourismus und Dienstleistungen entstehen, 400 durch laufende Arbeitsmarktprogramme. 320 Jugendliche sollen an Qualifizierungsmaßnahmen in den Bereichen Facharbeiterausbildung, IT-Kurse, Computerführerschein sowie Nachholung von Schul- und Lehrabschlüssen teilnehmen können, 200 weitere durch das Jugendausbildungsgesetz unterkommen. Bei gemeinnützigen Projekten sollen 150 junge Menschen Beschäftigung finden, 100 im Zuge einer Arbeitsstiftung. Haider nannte außerdem ein Projekt für schwervermittelbare Jobsuchende und sprach in diesem Zusammenhang von 50 Plätzen. Im Bereich Pflegeberufe sollen 50 Personen an zwei Ausbildungskursen teilnehmen können, 25 Personen sind für den Bereich Nachmittags- bzw. Lernbetreuung von Kindern vorgesehen, 20 weitere als Hilfspersonal an Schulen.

Im Pressefoyer sagte der Landeshauptmann außerdem, dass Kärnten nicht bereit sei, nach der Verordnung von Innenminister Ernst Strasser, vom Bund Asylanten zur Betreuung zu übernehmen. "Im Vorjahr haben wir für die Asylantenbetreuung 590.000 Euro ausgegeben, heuer würden dadurch zusätzlich bis zu 300.000 Euro anfallen", so Haider. "Es ist nicht einzusehen, dass die Länder für diese Bundesangelegenheit zahlen müssen". Laut Haider haben die Landesfinanzreferenten in ihrer jüngsten Konferenz einstimmig die Übernahme zusätzlicher Kosten vom Bund abgelehnt.

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