Ferrero-Waldner empfängt guatemaltekischen Vize-Präsidenten Reyes Lopez

Eröffnung der Ausstellung "Guatemala - Land des Quetzal" durch die Außenministerin

Wien (OTS) - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner wird heute um 18 Uhr im Museum für Völkerkunde die Ausstellung "Guatemala - Land des Quetzal" eröffnen. Bereits heute Nachmittag wird die Bundesministerin den Vize-Präsidenten der Republik Guatemala zu einem kurzen Gespräch empfangen.

Eröffnet wurde die Ausstellung über die Geschichte und Kultur Guatemalas im Mai d.J. in Madrid im Rahmen der spanischen EU-Präsidentschaft. Die Möglichkeit, sie von Spanien nach Österreich zu bringen, hat Wilfried Seipel, Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums, sofort ergriffen. Für Außenministerin Benita Ferrero-Waldner ist das eine willkommene Gelegenheit, dem Publikum aus Wien und Österreich ein Land näher zu bringen, das aufgrund der großen geografischen Entfernung im öffentlichen Bewusstsein Österreichs im Vergleich zu unseren unmittelbaren Nachbarländern wenig präsent ist. So schaffe internationale Kulturzusammenarbeit 'Verbindungen über weite Entfernungen hinweg' und werde gerade in Zeiten der allgegenwärtigen Globalisierung zu einem immer wichtigeren Element in den internationalen Beziehungen. Nach den Worten der Außenministerin dokumentiert die Ausstellung mit den zum ersten Mal außerhalb Guatemalas zu bewundernden Exponaten den 'außerordentlichen Reichtum des kulturellen Erbes von Guatemala'.

Bezugnehmend auf die bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Guatemala betont Ferrero-Waldner, dass v.a. die Entwicklungszusammenarbeit einen wichtigen Bereich darstellt. Das Außenministerium setze hier insbesondere auf Bildungs- und Ausbildungsprogramme. Als Beispiele nennt die Ministerin etwa Bürgerrechtserziehung für Erwachsene oder Förderprogramme für die indigene Bauernbevölkerung. 'Einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Zusammenarbeit mit Guatemala sehe ich aber auch in der Ausbildung junger Menschen an der Österreichischen Schule in Guatemala, wo im Jahr 2001 etwa 1900 Schüler von 25 österreichischen und 107 guatemaltekischen Lehrern unterrichtet wurden', so Ferrero-Waldner.

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