LH Sausgruber: "INTERREG überwindet Grenzen"

Projekt-Informationsveranstaltung am 15. November 2002 in Konstanz

Tübingen/Bregenz (VLK) - "Von der Idee zum Projekt" - unter
diesem Titel findet am Freitag, 15. November 2002 in
Konstanz eine Informationsveranstaltung über das
europäische Förderprogramm INTERREG IIIa "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" statt. Landeshauptmann Herbert
Sausgruber lädt alle an einer grenzübergreifenden
Zusammenarbeit Interessierten ein, sich dort umfassend über
die vielfältigen Fördermöglichkeiten von INTERREG zu
informieren. ****

Das Hauptziel von INTERREG ist, so der Landeshauptmann,
eine ausgewogene wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Entwicklung in den Grenzgebieten. Hierfür
stellt die EU-Kommission aus dem Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung (EFRE) 17,5 Millionen Euro für das
deutsche und österreichische Programmgebiet und der
Schweizer Bund 3,1 Millionen Euro zur Verfügung.

Um Projektförderungen können sich Privatpersonen,
juristische Personen, Vereinigungen und öffentliche Träger bewerben. Die Projekte sollten aus den Bereichen
wirtschaftliche Entwicklung, Umwelt- und Raumentwicklung
sowie soziokulturelle Entwicklung stammen.

Weitere Informationen zur Tagung sowie zum INTERREG-
Programm finden sich im Internet unter www.interreg.org.
Einladungen können telefonisch beim Regierungspräsidium
Tübingen (Telefon 0049/7071/757-3232) oder über e-mail-interreg@rpt.bwl.de angefordert werden.

Detaillierte Infos, Praxisbeispiele

Die Veranstaltung (kein Eintritt) wird am Freitag, 15.
November um 10.30 Uhr durch Vorarlbergs Landesamtsdirektor
Werner Brandtner – als derzeitigen Vorsitzenden des
international besetzten, programmbegleitenden Ausschusses -eröffnet und dauert voraussichtlich bis 16 Uhr. Im
Einzelnen soll aufgezeigt werden, wie das INTERREG IIIA-
Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" aufgebaut ist und
welche Projekte konkret gefördert werden können. Dabei
legen die Veranstalter unter anderem viel Wert auf
Praxisbeispiele und bieten spezielle Arbeitskreise zu den Förderbereichen an.

INTERREG IIIa-Programm

Thematisch konzentriert sich das Interreg IIIA-Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" auf drei Förderschwerpunkte
mit jeweils eigenen Maßnahmen. Der Schwerpunkt
"Wirtschaftliche Entwicklung" sieht Projekte in den
Bereichen "Standortmanagement", "Förderungen von kleinen
und mittleren Unternehmen", "Dienstleistungen und
Tourismus" sowie "Land- und Waldwirtschaft" vor. Der
Schwerpunkt "Umwelt- und Raumentwicklung" untergliedert
sich in "Umwelt- und Naturschutz", "Raumordnung, Siedlungs-
und Freiraumentwicklung" sowie "Technische Infrastruktur".
Der Schwerpunkt "Soziokulturelle Entwicklung" enthält
"Bildung, Forschung und Entwicklung", "Gesundheit und
Soziales", "Kultur und Sport" sowie "Vernetzung und Bewusstseinsbildung".

Fördergebiet

Zum Fördergebiet gehören auf deutscher Seite der
Bodenseekreis, die kreisfreie Stadt Kempten, die Landkreise Konstanz, Lindau, Oberallgäu, Ravensburg, der Schwarzwald-Baar-Kreis, sowie die Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen
und Waldshut. Österreich ist durch das Land Vorarlberg
beteiligt. Zum Programmgebiet gehören ferner das Fürstentum Liechtenstein und in der Schweiz die Kantone Aargau,
Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus,
Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich. (so/tm,nvl)

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