SPÖ-Strobl: Firmengründungsboom in Wien Ergebnis der konsequenten Wirtschaftspolitik der Stadt

Erfolg auf noch festere Beine stellen: Forderung nach "Basel II-Stabilitätsfonds" und Wiedereinführung des Investitionsfreibetrages

Wien (SPW-K) - Erfreut über die jüngst veröffentlichte Firmengründungsstatistik für Wien zeigte sich Dienstag der Wirtschaftssprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Kommerzialrat Fritz Strobl. In einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien bezeichnete der Mandatar das hervorragende Abschneiden der Bundeshauptstadt als "keinen Zufall, sondern als das Ergebnis der konsequenten Politik der Stadt Wien, die durch zahlreiche, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Förderungen (u.a. Risikokapitalfonds) Firmengründern, vor allem Jungunternehmern, tatkräftig unter die Arme greift. Die umfassenden Maßnahmen beginnen ausgeprägt zu wirken, jetzt ist es allerdings notwendig, den Gründungsboom auf noch festere, dauerhafte Beine zu stellen", betonte Strobl. In diesem Zusammenhang forderte er die Einrichtung eines Stabilitätsfonds seitens des Bundes für Jung- und Kleinunternehmer, der die Auswirkungen des sogenannten "Basel II-Abkommens" abfedern soll. Auch die Wiedereinführung des Investitionsfreibetrages und weitere Risikokapitalbereitstellungen würde vielen kleinen und mittleren Unternehmen spürbare Erleichterungen bringen, gab sich Strobl von der Wirksamkeit solcher Schritte überzeugt. ****

Die Firmengründungsstatistik belege, dass Wien auch dabei in Österreich eine Vorreiterrolle einnehme, setzte Strobl fort. Fast ein Viertel aller bisher im heurigen Jahr erfolgten Betriebsneugründungen (22.000 in Österreich, davon rund 5.000 in Wien) seien in der Bundeshauptstadt erfolgt. Bis zum Jahresende würde die Zahl in Wien auf 6.530 Unternehmen steigen. Dies entspricht einer Zunahme um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 8.300 Arbeitsplätze würden dann durch die neuen Unternehmen geschaffen worden sein. Strobl: "Das ist ein absoluter Rekord. Bei den Niederlassungen von ausländischen unternehmen schneidet die Bundeshauptstadt sogar noch viel besser ab. Bereits jedes zweite dieser Unternehmen wählt für seinen Firmensitz Wien. Hier stimmen ganz einfach die Voraussetzungen für die Niederlassung von Unternehmen, die Serviceleistungen wie ebenso die Fördermaßnahmen", hob der Gemeinderat hervor. Auch sei ein spürbarer Bürokratieabbau erfolgt, was u.a. die Möglichkeit der online-Gewerbeanmeldung unterstreiche.

Das sogenannte Basel II-Abkommen solle zwar die Gewährung "fauler Kredite" eindämmen, so Strobl, verteure aber auf der anderen Seite vor allem für die Klein- und Jungunternehmer die Kredite. Gerade bei den ersten Schritten in die Selbständigkeit und die damit naturgemäß noch schwächer ausgebildete Bonität könnte dies schwerwiegende Auswirkungen auf diese Unternehmen und damit ihre Beschäftigten haben. Ein vom Bund eingerichteter Stabilitätsfonds, der Garantien zur Bonitätsverbesserung von Klein- und Mittelbetrieben gebe, könnte hier spürbare Erleichterung bringen, gab Strobl seiner Meinung weiter Ausdruck. Analog zu der Regelung der Stadt Wien könnten auch Banken neue Möglichkeiten von Risikokapitalbereitstellungen schaffen, die ebenfalls hauptsächlich Jungunternehmern zugute kommen sollten. Auch die von der SPÖ geforderte Wiedereinführung des Investitionsfreibetrages ziele in die Richtung zusätzlicher Investitionen - und damit verbunden - die Schaffung von Arbeitsplätzen. "Der Rekord bei den Firmenneugründungen in Wien, auch und vor allem im Bereich von High-Tech-Unternehmen, zeigt, dass bei einer konsequenten Wirtschaftspolitik selbst in konjunkturell schwierigen Zeiten sehr wohl deutliche Erfolge erzielt werden können", schloss Strobl. (Schluss)

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