Pressekonferenz/Waneck: Hygiene rettet Leben!

ProHyg definiert erstmals österreichweite Standards für Krankenhaushygiene

Wien, (BMSG/STS) – Erstmals definiert das BMSG mit dem im Rahmen des Projekts ProHyg entwickelten Leitfaden zur "Organisation und Strategie der Krankenhaushygiene" einen österreichweiten Standard in der Krankenhaushygiene. "In sämtlichen österreichischen Spitälern gibt es – sehr engagierte - Beauftragte für Krankenhaushygiene, bloß einheitliche österreichweite Richtlinien gab es bislang keine. ProHyg setzt nun einheitliche, österreichweite Maßstäbe", betont der Staatsekretär für Gesundheit, Univ.-Prof. Dr. Reinhart Waneck. Aus diesem Anlass lädt das Staatssekretariat für Gesundheit zur Pressekonferenz ein. *****

P R E S S E K O N F E R E N Z

"Hygiene rettet Leben!"
ProHyg definiert erstmals österreichweite Standards für Krankenhaushygiene"

mit:
Univ.-Prof. Dr. Reinhart Waneck,
Staatssekretär für Gesundheit
"ProHyg - neuer Leitfaden setzt Standards"

und:
Univ.-Prof. Dr. Walter Koller,
Klinische Abteilung für Krankenhaushygiene Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien
"Moderne Krankenhaushygiene – ein Stützpfeiler der Hochleistungs-Medizin"

und:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Helmut Mittermayer,
Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Tropenmedizin, Krankenhaus der Elisabethinen Linz
"Spannungsfeld Prävention – Wie viel Krankenhaushygiene brauchen wir?"

und:
Hans Hirschmann,
Hygienefachkraft, Landeskrankenhaus Feldkirch,
"Krankenhaushygiene goes public – Was bringen österreichweite Standards für die Praxis?"

Zeit: 10. Oktober, 10.00 Uhr,

Ort: RadioCafe,
Argentinierstr. 30a, 1040 Wien,

Nosokomialen Infektionen, also im Krankenhaus erworbene Infektionen, gelten seit jeher zu den wichtigsten Komplikationen medizinischer Behandlungen. Bis Anfang des letzten Jahrhunderts wurden diese Infektionen vor allem durch fehlende Beachtung von - aus heutiger Sicht - elementaren Regeln der Hygiene verursacht. Die heutigen nosokomialen Probleme spiegeln die geänderten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten wider. Moderne Krankenhausmedizin vollbringt im heutigen Spitalswesen Spitzenleistungen, die noch vor etlichen Jahren undenkbar waren. Doch je komplexer und aufwändiger die Behandlungsmethoden, desto größer die Gefahr von nosokomialen Infektionen. Bei etwa 4 bis 10 Prozent aller Patienten, die ins Krankenhaus aufgenommen werden, tritt als Komplikation eine Infektion auf. (Schluss) bxf mg
Rückfragenhinweis und Anmeldung zur Pressekonferenz: Barbara Urban Tel.: 0676/5189517, 01/513 08 40 - 13
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Rückfragen & Kontakt:

BMSG - Bundesministerium für
soziale Sicherheit und Generationen
Kabinett des Staatssekretärs für Gesundheit
Martin Glier
Tel.: (++43-1) 711 00/4619

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