AVISO: Morgen, Mittwoch, AK Veranstaltung in Brüssel: Faire Preise im Güterverkehr

Anforderungen an die Infrastrukturtarifierung in der EU

Wien (AK) - Im Lkw Verkehr gibt es keine Kostenwahrheit. Während die Bahn bereits seit Jahren Schienen-Benützungsentgelt zahlen muss, wurde die Lkw Maut in Österreich seit 1998 immer wieder verschoben. Außerdem tobt ein Preiskampf, der meist auf dem Rücken der Fahrer und zu Lasten der Verkehrssicherheit geführt wird. Die AK präsentiert den EU Parlamentariern bei der Veranstaltung "Faire Preise im Güterverkehr" ihre Forderungen für eine neue Wegekostenrichtlinie.

Die EU Kommission will bis Jahresende ihre Vorstellungen für eine neue Wegekostenrichtlinie bzw Richtlinie zur Infrastrukturtarifierung vorlegen, die höhere Straßenbenutzungsentgelte (Lkw Maut) auch zur Abgeltung von Umweltkosten und Querfinanzierungen in Richtung Schiene ermöglichen sollen. Diese neue Richtlinie ist auch entscheidend für die Zukunft des Transitvertrages: Österreich wurde auf dem EU Gipfel von Laeken Ende 2001 eine Verlängerung des Ökopunktesystems bis zum In-Kraft-Treten einer neuen Wegekostenrichtlinie zugesagt. Die AK erinnert, dass Österreich einen rechtlichen Anspruch gegenüber der EU hat, die Ziele des Transitvertrages - die Stickoxide zu reduzieren -einzuhalten. Jedenfalls müssen geeignete Maßnahmen erreicht werden, bis es zu einem gleichwertigen innergemeinschaftlichen Schutzsystem kommt.

AK Veranstaltung "Faire Preise im Güterverkehr"
9. Oktober 2002, 16.30 bis 18.30 Uhr
Europäisches Parlament, Saal 3G3, ASP
Rue Wiertz, Brüssel

Max Herry, Herry Verkehrsplanung Wien, Studienautor "Transportpreise und -kosten der verschiedenen Verkehrsträger im Güterverkehr" John-Hugh Rees, Europäische Kommission, GD TREN
Sylvia Sarreschtehdari-Leodolter, AK Wien
Hannes Swoboda, Moderation, Mitglied des Europäischen Parlaments

Interessierte finden im Internet unter www.akeu.at unter Event Infos zur Veranstaltung. Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin oder einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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Doris Strecker
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