Brinek: SPÖ kann in Sachen Unis nicht mit Zahlen und Fakten umgehen!

Studienbeiträge halten niemanden vom Studium ab

Wien, 05. Oktober 2002 (ÖVP-PK) "Es ist immer wieder überraschend, wie wenig die SPÖ mit Zahlen und Fakten umgehen kann. Es freut uns aber, dass sie nun auch verstanden hat, dass Studienbeiträge Studierende nicht von einem Studium fernhält. Von den Universitäten wird ein erfreulicher Zustrom von Erstsemestrigen gemeldet, sodass tatsächlich 'die Unis aus allen Nähten platzen'", sagte heute, Samstag, Wissenschaftssprecherin der ÖVP, Abg. z. NR. Gertrude Brinek. ****

Die Nachfrage bezüglich universitärer Ausbildung zeige auch, wie dringend die zusätzlichen Mitteln, die aus den Studienbeiträgen lukriert werden können, benötigt werden, so Brinek. Beinahe 73 Millionen Euro wurden den Universitäten bereits heuer zur Umverteilung zur Verfügung gestellt, die sie auch effektiv eingesetzt haben. Pro Studenten werden jährlich im Durchschnitt rund 12.000 Euro an Steuermittel ausgegeben. "Wenn sich jedes Jahr wieder dieselben Institute über ungenügende Mittel beschweren, liegt es an ihnen, rechtzeitig und vorausschauend zu agieren", kritisierte die Wissenschaftssprecherin.

Außerdem solle Bundesgeschäftsführerin Kuntzl - aufgrund der gestrigen ZiB2-Interviews mit Studierenden - gehört haben, dass im speziellen auf der Wirtschaftsuniversität keinesfalls 'Chaos herrsche', sondern im Gegenteil der Organisation von den Studenten ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt wurde. "Ein 'Erstehilfe-Programm' ist daher keineswegs notwendig, davon abgesehen, dass Kuntzl offenbar noch keine Vorstellung hat, wie ein solches aussehen soll", sagte Brinek.

Auch AK-Präsident Herbert Tumpel kann nur mangelhaft mit Zahlen umgehen. "Wenn sich jemand an drei verschiedenen berufsbildenden Schulen anmeldet, kann nur eine Meldung als Meldung zählen. Tumpel baut mit seinen Zahlenspielerein ein Potjemkinsches-Dorf auf, das bei seriöser Überprüfung zusammenbricht," schloss Brinek.

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